Wer heilt hat Recht? – Über Heilung

Grundsätzlich ja, aber ich möchte hier etwas sehr wichtiges der Heilkunde thematisieren und zur Unterscheidung darlegen. Wer heilt hat recht, wenn es tatsächlich Heilung ist und nicht das unterdrücken von Symptomen.
Ich sehe mindestens drei Dinge die einem Menschen seine Beschwerden nehmen können.

  1. Tatsächliche Heilung
    Das bedeutet der Sinn einer Erkrankung wurde erfüllt. Dazu ist es hilfreich aber nicht notwendig sie zu erkennen. Der Teil der nicht mehr ganz und in Harmonie war, ist wiederhergestellt, wieder Heil. Die Situation die ein Problem herbeigeführt hat wurde gelöst oder es fand durch Erkenntnis eine Umbewertung statt.
  2. erhöhte Widerstandskraft
    Eine Erkrankung verschwindet zum Beispiel durch eine bessere Ernährung. Der zugrundeliegende Konflikt hat nun einen widerstandsfähigen Körper der ihm entgegen steht. Das Ungleichgewicht besteht nach wie vor, drückt sich aber nicht mehr Körperlich aus, kommt jedoch wieder, wenn das Gegengewicht nicht mehr stark genug ist oder sich das zugrundeliegende Thema verschärft.

    Nimm das Bild einer Waage. Auf der einen Seite liegt der Konflikt und auf der anderen Seite die Widerstandskraft.

  3. Überdecken
    Mit Hypnose, Affirmationen (Kraft der Gedanken) und manchen anderen inneren Bilderreisen wird das bestehende Thema mit einem schönen Bild übermalt oder anderweitig manipuliert. Es kann zum Beispiel ein unangenehmes Gefühl mit dem Rauchen in der Psyche verknüpft werden um dieses Verhalten zu manipulieren. Oder eine negative Erfahrung wird nicht aufgedeckt und angesehen sondern überdeckt mit einem schönen Bild und Gefühlen, welche verankert werden.
    Im ersteren Fall ist es eine schlichte Manipulation welche die Ursachen eines Verhaltens einfach ignoriert und das Verhalten selbst verändert.
    Im zweiteren Fall wird ein Schattenthema noch tiefer verdrängt. Die Symptomatik geht deshalb weg und zeigt sich körperlich nicht mehr. Jedoch wird sie wiederkommen, die Zeit dafür hängt von der Tiefe der Arbeit ab. Es kann sich um Monate, Jahre und Jahrzehnte handeln, womöglich bis zum Lebensende. Und wer glaubt, beim Ableben sei alles vorbei, für den mag das in Ordnung scheinen. Wenn ein solches Thema zurück kommt, geschieht das heftiger als zuvor. Denn Schattenthemen wachsen immer weiter, je länger wir sie ignorieren. Das eine Erkrankung oder ein Konflikt sich zeigt, bedeutet das es angesehen werden will.
    Das Überdecken ist beliebt, denn es liefert scheinbar schnelle Erfolge. Eine Heilung ist es nicht, es trägt nichts zum Ganzer werden und in Harmonie kommen bei, sondern das Gegenteil und Verursacht weitere Probleme in der Zukunft.

 

Die effektivsten Arten der Heilung die ich bisher gefunden habe

  • Krankheitsdeutung in Verbindung mit den 5 biologischen Naturgesetzen
  • Systemisches Arbeiten & Aufstellungen (Familienstellen)
  • Synergetik-Therapie, Hypnose, Reinkarnationstherapie und andere Innenwelttherapien die aufdeckend arbeiten
  • Schamanisches Arbeiten
  • Psycholyse oder korrekt angewandte psychedelische Erfahrungen
  • Geistheilung und Aufdeckung mittels Medialität

Heilung ist immer eine Aufdeckung, ein Ansehen, Konfrontieren und Integrieren. Das ist Anstrengend und manchmal langwierig aber eben nachhaltig. Je stärker die Konfrontation mit den eigenen Themen ausfällt, desto kürzer ist die Zeit die es braucht. Eine stärkere Konfrontation kann jedoch auch überfordern und ist dann ein Umweg.

In der Regel ist jede Heilung damit verbunden, dass das Leben schöner wird, liebevoller, harmonischer. Manchmal ist das nicht sofort sichtbar, dann braucht es Zeit bis es sich zeigt.

Was spricht denn gegen die Unterdrückung von Krankheiten und Konflikthemen?
Warum soll ich diesen Mühevollen weg gehen?

  • Erkrankungen und Konflikte die immer ein Thema des Bewusstseins sind, werden an die Kinder weitergegeben und haben Einfluss auf alle Familienmitglieder
  • Themen werden bei der Seelenwanderung in einen anderen Körper mitgenommen und tauchen solange wieder auf, bis sie gelöst sind.
  • Das Unterdrücken von Themen hat zur Folge das ein Schattenthema im Unbewussten sein Unwesen treibt. Das ist dann Bekannt als Symptomverschiebung oder führt zu plötzlichen unkontrollierbaren Ausbrüchen, im Extremfall zu Wahnhaftigkeit. Eine Verschiebung ist es auch, wenn ein Thema das sich nicht mehr körperlich Ausdrücken darf, dann in der Außenwelt und Beziehungen widerspiegelt. Das Thema verschärft sich einfach nach und nach und irgendwann muss es durchlebt, angesehen, angenommen und durchliebt werden.

Warum also nicht gleich Hinsehen?
Ich glaube wir leben in einer günstigen Zeitqualität, dies zu tun. Wann, wenn nicht in der Zeit der allgemeinen Aufdeckung und des Wandels in der wir kollektiv wieder lieben lernen?

 

Dieser Artikel ist mit Sicherheit unvollständig. Wenn du etwas zur Ergänzung beitragen kannst, freue ich mich.

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