Warum sind wir kaum noch Beziehungsfähig?

Eine Frage, die mir gestellt wurde und über die ich mir seit dem zusammenfassend Gedanken gemacht habe. Es summiert sich dabei in der heutigen Zeit sehr vieles, das im Ergebnis zu den Zuständen führt, die wir haben. Fast jeder wünscht sich eine Partnerschaft, kaum jemand hat sie in dauerhafter und zufriedener Form. Manche haben bereits die Suche nach einem Partner oder befriedigender Sexualität aufgegeben.
Was sind also die Faktoren die unsere Beziehungsfähigkeit so sehr beengt haben?

Historische Potenzierung

Man sagt, dass die letzten sieben Generationen Einfluss auf unser gegenwärtiges Dasein haben. Diese sieben Generationen sind noch nicht nachgewiesen, finden sich aber in vielen Lehren wieder. Aus der therapeutischen Arbeit weiß man, dass Konflikte in die Generationen zurückreichen, es ist nicht ungewöhnlich, dass es dabei vier Generationen zurück geht.
Durch das genetische Gedächtnis1)die Epigenetik erfoscht dieses
Epigenetik – Die Gene sind nicht unser Schicksal
und mittels morphogenetischer Felder2)Rupert Sheldrake, Familienstellen, Systemisches Arbeiten werden Erfahrungen, Wissen und Gewohnheiten weitergegeben.

Wenn wir das berücksichtigen, müssen wir also in der Geschichte zurückgehen und sehen, was dort war. Als sinnvoll empfinde ich einen Zeitrahmen von 500 Jahren. Für mich bestätigt sich diese Annahme dadurch, das mich die Beschäftigung mit der Hexenverfolgung emotional sehr berührt und mitgenommen hat. Mehr als jedes andere düstere Thema welches noch weiter in der Vergangenheit liegt.
In den Jahrhunderten ab 1500, begegnen wir als zentralem und umwälzenden Faktor der Kirche. Durch die Verfolgung der Hebammen & Heiler wurde ein enormes Ungleichgewicht geschaffen. Das vormals gut funktionierende Verhütungswissen wurde verbannt und freie Sexualität mit extremen Regeln belegt und in der Folge eine hohe Kinderzahl erzwungen. Der Mensch musste sich selbst und sein Wesen unterdrücken, sonst kam er auf den Scheiterhaufen. Denn Verboten wurde das Tanzen, Singen und jede Freude an Intimität & Sexualität selbst innerhalb der Ehe, aber auch (bewusstseinserweiternde) Drogen, Spiritualität und das Heilen mit Pflanzen.3)Laut dem Hexenhammer war Verboten: Unzucht, Ehebruch, Empfängnisverhütung, Sodomie, Homosexualität, Selbstbefriedigung, Abtreibung und Kindstötung. Die Bestrafung war Folter und Scheiterhaufen, teils mitsamt der Kinder, wenn absehbar war, dass diese Kinder von ihrer „Hexenmutter“ gelernt haben wie z.B. Verhütung funktioniert.
„Man hat die Genußsexualität auf die Fortpflanzungfunktion reduziert und alles andere (singen, tanzen, „unzüchtig sein“) zu einem todesstrafwürdigen Delikt gemacht. Und obwohl es in „unseren“ Geschichtsbüchern von Kriegen nur so wimmelt, werden wir in keinem Schulbuch über diesen entscheidenden Krieg um den Verstand und die Herzen der Menschen aufgeklärt. Ein Krieg der bis heute andauert und kultiviert wird, wenngleich die entscheidende militärisch-terroristische Phase in der Hoch-Zeit der Hexenverfolgung (ca. 1450 bis 1650 ) lag. Und es war ein Krieg, dem eine Propaganda-Schlacht vorausging, die für die damalige Geschichte beispiellos war, aber für heutige Propaganda-Kampagnen beispielgebend ist. Dieser Krieg der um die Kontrolle der Gebärtätigkeit der Frauen geführt wurde, führte nicht nur zur Entsolidarisierung zwischen Mann und Frau, nicht nur zum Verlust von medizinischer und hygienischen Kultur (z.B. pflanzliche Verhütungsmittel) und zur Erosion von Volkskultur im Allgemeinen, sondern führte auch in die Bevölkerungsexplosion.“ -> Wer verfolgte die Hexen-Hebammen? Und warum ? Oder Wie die sexualfeindliche Moral in Europa etabliert wurde von Ottmar Lattorf, Seite 5f

Sexualität war weitgehend eingeschränkt und das Waib konnte durch die fehlende Verhütungsmöglichkeit, Sexualität nicht mehr einfach lustvoll genießen. Zudem damit einher ging, dass die Frau unterdrückt und ihrer vormals hohen Stellung und Unabhängigkeit beraubt wurde.4)Die Vernichtung der weisen Frauen – Hexenverfolgung, Menschenproduktion, Kinderwelten, Bevölkerungswissenschaft von G. Heinsohn und O. Steiger In der Folge gab es eine Masse an Kindern und damit eine hohe Kindersterblichkeit, da die Hexen-Hebammen und Heiler fehlten, sowie Verarmung, Hungersnot und Verrohung des Gesellschaft.5)In Folge von zuvielen ungewollten Kindern welche die Kapazitäten von Nahrung, Zeit und Liebe überspannten und die einhergehenden gesellschaftlichen Probleme
In den weiteren Jahrhunderten wurde das gefestigt und die Ein-Ehe und strenge Monogamie schließlich im 17. Jahrhundert durchgesetzt. Inzwischen hat sich ein sehr irreales Bild daraus entwickelt, das von falschen Erwartungen, Unterdrückung der eigenen Natur, Lügen, Eifersucht und Lieblosigkeit geprägt ist.6)Wer verfolgte die Hexen-Hebammen? Und warum ? Oder Wie die sexualfeindliche Moral in Europa etabliert wurde von Ottmar Lattorf

Das ist nicht nur eine gesellschaftliche Entwicklung sondern auch eine Erfahrungswelt die sich in den Ahnen zementiert hat. Die gegenwärtigen Verhaltensweisen, Ängste, Scham, Schuld und Erwartungen speisen sich stark aus dieser Vergangenheit.
Man könnte provokant formulieren, die heutige Beziehungsunfähigkeit sei die Folge von Jahrhunderten der kirchlichen Erziehung und Unterdrückung.

Vergewaltigungen im Ahnengedächtnis

Ein ganz wesentliches Thema, das der Harmonie der Beziehung und insbesondere einer lustvollen und freien Sexualität im Wege steht sind die Vergewaltigungen der Vergangenheit. Teils entsteht das durch eigenen auferlegten Zwang, Sex haben zu müssen, von welchen besonders junge Frauen berichten. Als auch dem früheren Anspruch dem Manne gefügig zu sein, der abgeschnitten von sich selbst nicht auf die Bedürfnisse der Frau achtete, bis zum düsteren Thema des Kindesmissbrauchs. Ursächlich in unseren Breiten, sind ebenfalls die Vergewaltigungen der Siegermächte der Weltkriege zu nennen, die erst in der Gegenwart langsam aufgearbeitet werden und immer noch ein Tabu darstellen.7)- Die Historikerin Miriam Gebhard schätzt 860.000 Vergewaltigungen nach Kriegsende (Massenhafte Vergewaltigungen durch Siegermächte von Otto Langels – Deutschlandfunk)
– Die Historiker Norman M. Naimark, Barbara Mohr und Helke Sanders gehen von 2 Millionen vergewaltigter Frauen aus
– Die Abteilung Fremde Heere Ost der Wehrmacht, nennt für die Ostgebiete 1.400.000 Vergewaltigungsopfer, davon allein 100.000 in Berlin (Bundesarchiv/Militärarchiv Freiburg Akten Fremde Heere Ost Bestand H3, Bd 483,657,665,667,690 und Bundesarchib Koblenz Ostdokumentensammlung Ost-Dok. 2 Nr. 8,13,14; Ost-Dok. 2/51, 2/77, 2/96)

Doch eigentlich reicht es weiter zurück, denn man weiß heute, dass die Ablehnung und Verdrängung von Sexualität, sexuelle Entgleisungen fördern und vergewaltigendes Verhalten erzeugen. Sexualität braucht Raum und ist eine der stärksten Kräfte im Innern des Menschen, weshalb sie nicht unterdrückt werden darf. Der Mensch erkrankt an der Unterdrückung natürlicher Triebe und scheitert am irrsinnigen Verbot von Intimität. Ein Verbot von natürlichen Regungen erzeugt einen Widerspruch und Spaltung in unserem Geist. Die Ablehnung von Sexualität hat ihre Ursache zentral in der flächendeckend erzwungenen kirchlichen Zwangsmoral von anno dazumal. Das muss konkret erkannt und dort müssen die Wunden geheilt werden.

Durch die Ahnenkette und die erlebten Vergewaltigungen, ist das Thema an der Oberfläche und manche Frauen zeigen Muster davon, obwohl ihnen selbst in ihrem Leben nichts dergleichen widerfahren ist. Einige Frauen wiederholen dieses Muster und erleben auf die eine oder andere Art erneut solchen Missbrauch, lehnen Sexualität deshalb rundweg ab oder meinen alle Männer seien grundsätzlich Vergewaltiger.8)Psychologisch erklärt, handelt es sich um einen generellen Wiederholungszwang von Traumata, der auch über die Ahnenkette wirkt oder durch die Inkarnationskette vergangener Leben ->Trauma – Traumatherapie… Doch auch Männer sind Opfer sexueller Gewalt, doch ist die Scham hier noch größer und es wird noch weniger darüber gesprochen.9)Fünf Lügen der Feministen, die wir als selbstverständlich betrachten von Pierre Lescaudron
Durch diese tiefen Verletzungen ist das Thema Lust und Sexualität mit Angst, Schmerz, Scham und Abwehr belegt. Das belastet eine Beziehung und das Vertrauensverhältnis zwischen den Geschlechtern und führt auf beiden Seiten zur Frustration. Es bedarf des liebevollen und achtsamen Aufdeckens dieses Themas.

Kinder kriegen Kinder

Mit der Zeit wurden wir immer unmündiger; wir entfernten uns von uns selbst und es fehlte der Raum für die Kinder. Diese Kinder blieben ein Stück weit unerfüllt und in der nächsten Generation hat sich das verstärkt und dann weiter verstärkt. Und so ist heute kaum noch jemand wirklich erwachsen, sondern wir haben alle ein verletztes Kind in uns, das Bedürftig ist, narzißtisch, egoistisch, verletzt und nicht selten traumatisiert. Es ist ein sehr verbreitetes Phänomen, dass dieses verletzte Kind nach Aufmerksamkeit schreit, wenn eine Beziehung beginnt. Frauen werden in die Rolle einer Mutter gedrängt oder Männer in die Rolle eines Vaters. Es ist kaum mehr möglich, sich als Mann und Weib zu begegnen, liebevoll und auf Augenhöhe.

Wenn sich zwei Bettler treffen und sich gegenseitig in die Tasche greifen, werden sie erstaunt feststellen, dass der andere auch nichts in der Tasche hat. Zwei Hungrige können sich gegenseitig nicht satt machen, sie haben sich nichts zu geben. Die natürliche Folge dieses Irrtums, dieser Täuschung lautet: Ent-Täuschung, Frust, Wut und meist Trennung und viele erneute Versuche der gleichen Art.
In den meisten Paarbeziehungen kommen zwei hungrige Kinder zusammen, die sich zutiefst nach Nahrung sehnen. Sie empfinden in sich eine tiefe Sehnsucht nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Angenommen- und Bestätigt-Werden; nach der Botschaft:
„Du bist in Ordnung. Du bist gut. Du bist wunderbar. Du bist liebenswert. Ich liebe dich so, wie du bist!“
 
Ein weiteres Problem für das Glück in der Zweierbeziehung liegt darin, dass die Kinder, die sich hier in den Erwachsenen begegnen, nicht nur hungrig sind nach Liebe und Geborgenheit, sondern dass sie sich darüber hinaus selbst auf das Tiefste verurteilen, nieder machen und hassen. Auch wenn manch einer dies heute noch für übertrieben halten mag, eines Tages wird es jeder erkennen: Tief in uns hassen wir uns selbst. Wir liegen im Krieg mit uns selbst. Wie kamen wir zu diesem Selbsthass?
Wenn ein Kind auf die Welt kommt und erfährt durch seine Umwelt täglich Zuwendung mit der Auflage von Bedingungen, die es zu erfüllen hat, d.h. Liebe, die an Wünsche, Erwartungen und Forderungen geknüpft und immer wieder vorenthalten, also nicht gegeben wird, solange diese Erwartung, diese Forderung der Eltern noch nicht erfüllt ist, dann muss es hieraus Rückschlüsse ziehen übersich selbst und seinen Wert. Ein Kind, das nicht um seiner selbst so geliebt wird mit allem, was es zeigt und ist, muss zu der Schlussfolgerung gelangen:
‚Mit mir stimmt was nicht! Ich bin nicht in Ordnung, sonst würden die Erwachsenen mich anders behandeln! Ich bin nicht liebenswert! Ich bin schlecht und muss mich anstrengen,
muss besser zu werden. Ich bin schuld, dass es meinen Eltern schlecht geht bzw. daran, dass sie soviel Ärger und Arbeit haben. Ich bin eine Belastung. Ich bin zuviel. Es wäre besser, wenn ich nicht da wäre, wenn ich nicht geboren worden wäre.‘Die Folge, die sich aus diesem Selbsthass für das zwanzig oder dreißig Jahre später stattfindende Beziehungsglück ergibt, ist fatal.

Robert Betz10)Wahre Liebe lässt frei – Warum wir aus dem Lieben so viel Leiden machen von Robert T. Betz

Zeitgeist & Beziehungsbild

Der gegenwärtige Zeitgeist legt stark den Fokus auf Individualität, Egoismus und die persönliche Entfaltung. Der Mensch ist einerseits kaum bereit sich selbst kritisch zu hinterfragen und nach den Ursachen seiner Konflikte zu fragen und hat zugleich kaum noch einen Durchhaltewillen durch schwierige Zeiten gemeinsam hindurchzugehen. Es wirkt der Wunsch nach dem Traumpartner und wenn der andere nicht den eigenen Erwartungen entspricht, versuchen viele ihn durch ein neues Modell auszutauschen, in der Hoffnung dann würde alles anders.
Vergessen wird dabei, dass wir uns selbst immer mitnehmen und wir selbst der wesentliche Faktor dafür sind, wie sich unsere Begegnungen gestalten. Kehrt man es um, und folgt der Idee ein Traumpartner und Beziehungsfähig zu werden, dann wird ein Schuh daraus. Denn dann sind wir attraktiv für das andere Geschlecht und in der Lage den Partner anzuziehen, den wir uns wünschen. Als reflektierte Menschen sind wir in der Lage Konflikte mit dem Partner zu einer Lösung zu bringen. Wir lernen zu uns zu stehen, uns zu lieben und uns damit zu zeigen, was den Effekt hat, dass Intimität und Vertrauen entstehen, denn sich zu zeigen und zu offenbaren, führt dorthin.

Ich bin davon überzeugt, das der Partner und die Menschen, die wir um uns haben uns perfekt entsprechen. Ein Autor nannte sein Buch danach: „Jeder bekommt den Partner den er verdient, ob er will oder nicht“11)Jeder bekommt den Partner den er verdient, ob er will oder nicht von Hermann Meyer
Ich nehme diese Entwicklung durch meine Arbeit an mir selbst wahr, bemerke wie mein Umfeld sich dadurch positiv verändert. Je mehr ich bei mir ankomme, mich liebe, weiß wer ich bin und kommunikationsfähig werde, desto mehr Menschen habe ich um mich, die dem entsprechen.

Zu unserem gegenwärtigen Beziehungsbild gehört, dass die Sexualität im Zentrum steht, jedoch ausschließlich monogam gelebt werden darf. Eine Beziehung sei nur dann gesund, wenn regelmäßig sexuelle Begegnungen stattfänden. Dass der Sex grundsätzlich mit der Zeit abnimmt und insbesondere mit Kindern oft reduziert ist, ist eigentlich normal. Doch hält es als Trennungsgrund her, wenn keine Sexualität mehr gelebt wird. Diese Fixierung auf Sexualität als tragender Kern einer Beziehung, sollte auf den Prüfstein gestellt werden.
Michael Mary12)5 Lügen die Liebe betreffend von Michael Mary berichtet, dass es zu früheren Zeiten stets Beziehungen ohne Sexualität und Sexualität außerhalb von Beziehungen gab. Unsere gängige Sicht hat sich erst im 20. Jahrhundert entwickelt und ist damit sehr jung und offensichtlich einer Langzeitbeziehung abträglich.13)Wahre Liebe lässt frei – Warum wir aus dem Lieben so viel Leiden machen von Robert T. Betz

Das Dogma der Monogamie

Wir sind irrealen Beziehungsbildern ausgesetzt, die massenpsychologisch manipuliert sind, denn das ist ein wichtiger Baustein um die Menschen schwach und gefügig zu halten. Die Monogamie in heutiger Form ist schlicht unlogisch, von Angst und Erwartungen geprägt. Wir sehen doch, wohin diese Philosophie als Zwangskorsett hingeführt hat und das in nur ein paar hundert Jahren14)Die Monogamie wurde erst im 17. Jahrhundert als einzige Beziehungsform durchgesetzt ->5 Lügen die Liebe betreffend von Michael Mary
Über die Hälfte der Deutschen ist in keiner festen Beziehung, die durchschnittliche Beziehungsdauer soll bei unter drei Jahren liegen15)https://de.style.yahoo.com/blogs/leben/moderne-liebe-durchschnittliches-beziehungsende-nach-2-jahren-und-123441705.html und die Ehedauer liegt bei etwa 15 Jahren16)https://de.statista.com/statistik/daten/studie/484837/umfrage/durchschnittliche-ehedauer-bis-zur-scheidung-in-deutschland/ wobei die Hälfte der Scheidungen in den ersten sieben Jahren erfolgt.17)https://www.liebewohl.de/inhalt/trennung_statistik.htm Wenn ich mich umhöre, oder den Erkenntnissen von Therapeuten lausche, dann sind die wenigsten Beziehungen wirklich glücklich.

Feminismus und Geschlechtsidentität

Der Feminismus wird immer als so großer Fortschritt gepriesen, dabei hatten Frauen vor etwa 1000 Jahren eine hohe gesellschaftliche Stellung, waren eigenständig Berufstätig, Unabhängig wenn sie wollten und dem Manne auf Augenhöhe. Wir kehren also nur zu etwas zurück, das es längst gab.18)Die Vernichtung der weisen Frauen – Hexenverfolgung, Menschenproduktion, Kinderwelten, Bevölkerungswissenschaft von G. Heinsohn und O. Steiger Gewiss wurde die Frau in den letzten Jahrhunderten unterdrückt. Doch wo liegen die tatsächlichen Ursachen?
Vertritt der heutige Feminismus weibliche Werte, wie:

  • Vereinbarkeit von Arbeit und Mutterschaft,
  • Förderung des Wertes der Familie und Kindererziehung,
  • Anerkennung mütterlicher Werte und ihre Unterstützung,
  • Pflege von natürlicher Weiblichkeit,
  • Räume für emotionale Begegnung,
  • Förderung und höhere Wertschätzung sozialer Berufe?

Aus meiner Perspektive entzweit der Feminismus die Geschlechter und fördert einen künstlichen Geschlechterkampf. Ich halte es für unabdingbar dass in unserer Welt wieder mehr Weiblichkeit Einzug hält: Gemeinschaft, trautes Heim, Ästhetik, Tanz, Gefühl, menschliche Wärme. Doch der Feminismus, die Gleichmachung und der gesetzlich festgeschriebene Gender-Mainstream verwirren meines Erachtens die Geschlechtsidentität. Wie kann ich jemals mit mir in Harmonie sein, wenn ich das Prinzip meines Geschlechtes noch nicht einmal kenne und in meiner Form zu leben gelernt habe? Und wenn ich mich nicht lebe, wie soll das dann mit einem Partner gut funktionieren?

Der Feminismus hat die gegenteilige Wirkung dessen, was er vorgibt erreichen zu wollen. Entweder sind tatsächlich „die Männer an allem Schuld“, oder der Feminismus ist in seinem Grundgedanken gescheitert. Denn die Beziehungen scheinen heute noch schlechter zu laufen, Mann und Frau kämpfen gegeneinander in vielen Scheidungen, die Frauen sind noch unweiblicher, als vor dem Feminismus. Aber die männliche Gewalt in Beziehungen nahm ab, jedoch steigt die Weibliche und man vermutet, dass der Feminismus daran seinen Anteil hat, zumindest aber bleibt weibliche Gewalt ungestraft und selbst Lügen die Männer ins Gefängnis bringen sollen, bleiben ohne Konsequenz bei der Aufdeckung.
Die Gleichberechtigung ist in gewisser Weise geglückt, weil nun beide Geschlechter gleich viel Verdienen und Frauen keine Opfer mehr sind aber auch gescheitert, weil jetzt umgekehrt, Männer juristisch systematisch den kürzeren ziehen und kein Friede zwischen den Geschlechtern herrscht.19)Fünf Lügen der Feministen, die wir als selbstverständlich betrachten von Pierre Lescaudron

Verhütung

Noch ein Faktor, der eher unbekannt ist. Hormonelle Verhütungsmittel machen nicht nur tendenziell dauerhaft Unfruchtbar und haben massenhaft Nebenwirkungen, sondern die Einname von Hormonen wirkt sich auch auf die Beziehung aus.
Die Pille versperrt den Zugang zum eigenen Körpergefühl, sie reduziert häufig das sexuelle Verlangen und die Qualität von Sex. Hormone spielen eine Dauerschwangerschaft vor und das verändert das Partnersuchbild, hin zum eher soften und unmännlichen Mann. Zudem ist sie innerpsychisch dadurch männlich gepolt20)Mehr dazu in der Germanischen Heilkunde/5 biologischen Naturgesetze zu finden und es kommt zum Beispiel öfters zu Streitigkeiten, weil sie dem Manne Konkurrenz macht, wie zum Beispiel im Reviergefühl.21)Natürlicherweise verteidigt der Mann das räumliche Revier und die Frau das soziale und zwischenmenschliche (innere) Revier. Das Absetzen der Pille führt öfters zu mehr Harmonie in der Beziehung, zu mehr Freude beim Sex aber immer wieder mit einem ganz anderen Partner, einem der Männlicher ist und genetisch passender für gesunde Kinder.
Gegen die Einnahme von Hormonen spricht vieles, sie werden viel zu Bedenkenlos eingenommen. Wenn Frau sich dann noch die Monatsblutung spart, um so schlimmer, denn sie zerstört den natürlichen Rhythmus völlig und beraubt sich einer zentralen Entgiftungsmöglichkeit.
Übrigens, ersetzen die künstlichen Hormone die Eigenen vollständig und müssen so hoch dosiert sein, das die Reinigungsorgane sie nicht mehr ausfiltern können.22)- Kent Depesche 07/26 – Pille Ade!
risiko-pille.de
http://www.aktion-leben.de/abtreibung-pas/sexualitaet/verhuetung/das-kontrazeptions-syndrom/
Deshalb dauert es auch so lange, ehe der Körper nach dem Absetzen wieder in sein natürliches Gleichgewicht findet.

Kondome hingegen, reduzieren einfach enorm den Energiefluss und die Berührung am wichtigsten Punkt des Körpers, fehlt. Und die Energieverbindung ist ein sehr wichtiger Faktor beim Sex.

 

Fortsetzungen

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Quellen und Hinweise   [ + ]

1. die Epigenetik erfoscht dieses
Epigenetik – Die Gene sind nicht unser Schicksal
2. Rupert Sheldrake, Familienstellen, Systemisches Arbeiten
3. Laut dem Hexenhammer war Verboten: Unzucht, Ehebruch, Empfängnisverhütung, Sodomie, Homosexualität, Selbstbefriedigung, Abtreibung und Kindstötung. Die Bestrafung war Folter und Scheiterhaufen, teils mitsamt der Kinder, wenn absehbar war, dass diese Kinder von ihrer „Hexenmutter“ gelernt haben wie z.B. Verhütung funktioniert.
„Man hat die Genußsexualität auf die Fortpflanzungfunktion reduziert und alles andere (singen, tanzen, „unzüchtig sein“) zu einem todesstrafwürdigen Delikt gemacht. Und obwohl es in „unseren“ Geschichtsbüchern von Kriegen nur so wimmelt, werden wir in keinem Schulbuch über diesen entscheidenden Krieg um den Verstand und die Herzen der Menschen aufgeklärt. Ein Krieg der bis heute andauert und kultiviert wird, wenngleich die entscheidende militärisch-terroristische Phase in der Hoch-Zeit der Hexenverfolgung (ca. 1450 bis 1650 ) lag. Und es war ein Krieg, dem eine Propaganda-Schlacht vorausging, die für die damalige Geschichte beispiellos war, aber für heutige Propaganda-Kampagnen beispielgebend ist. Dieser Krieg der um die Kontrolle der Gebärtätigkeit der Frauen geführt wurde, führte nicht nur zur Entsolidarisierung zwischen Mann und Frau, nicht nur zum Verlust von medizinischer und hygienischen Kultur (z.B. pflanzliche Verhütungsmittel) und zur Erosion von Volkskultur im Allgemeinen, sondern führte auch in die Bevölkerungsexplosion.“ -> Wer verfolgte die Hexen-Hebammen? Und warum ? Oder Wie die sexualfeindliche Moral in Europa etabliert wurde von Ottmar Lattorf, Seite 5f
4, 18. Die Vernichtung der weisen Frauen – Hexenverfolgung, Menschenproduktion, Kinderwelten, Bevölkerungswissenschaft von G. Heinsohn und O. Steiger
5. In Folge von zuvielen ungewollten Kindern welche die Kapazitäten von Nahrung, Zeit und Liebe überspannten und die einhergehenden gesellschaftlichen Probleme
6. Wer verfolgte die Hexen-Hebammen? Und warum ? Oder Wie die sexualfeindliche Moral in Europa etabliert wurde von Ottmar Lattorf
7. - Die Historikerin Miriam Gebhard schätzt 860.000 Vergewaltigungen nach Kriegsende (Massenhafte Vergewaltigungen durch Siegermächte von Otto Langels – Deutschlandfunk)
– Die Historiker Norman M. Naimark, Barbara Mohr und Helke Sanders gehen von 2 Millionen vergewaltigter Frauen aus
– Die Abteilung Fremde Heere Ost der Wehrmacht, nennt für die Ostgebiete 1.400.000 Vergewaltigungsopfer, davon allein 100.000 in Berlin (Bundesarchiv/Militärarchiv Freiburg Akten Fremde Heere Ost Bestand H3, Bd 483,657,665,667,690 und Bundesarchib Koblenz Ostdokumentensammlung Ost-Dok. 2 Nr. 8,13,14; Ost-Dok. 2/51, 2/77, 2/96)
8. Psychologisch erklärt, handelt es sich um einen generellen Wiederholungszwang von Traumata, der auch über die Ahnenkette wirkt oder durch die Inkarnationskette vergangener Leben ->Trauma – Traumatherapie…
9, 19. Fünf Lügen der Feministen, die wir als selbstverständlich betrachten von Pierre Lescaudron
10, 13. Wahre Liebe lässt frei – Warum wir aus dem Lieben so viel Leiden machen von Robert T. Betz
11. Jeder bekommt den Partner den er verdient, ob er will oder nicht von Hermann Meyer
12. 5 Lügen die Liebe betreffend von Michael Mary
14. Die Monogamie wurde erst im 17. Jahrhundert als einzige Beziehungsform durchgesetzt ->5 Lügen die Liebe betreffend von Michael Mary
15. https://de.style.yahoo.com/blogs/leben/moderne-liebe-durchschnittliches-beziehungsende-nach-2-jahren-und-123441705.html
16. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/484837/umfrage/durchschnittliche-ehedauer-bis-zur-scheidung-in-deutschland/
17. https://www.liebewohl.de/inhalt/trennung_statistik.htm
20. Mehr dazu in der Germanischen Heilkunde/5 biologischen Naturgesetze zu finden
21. Natürlicherweise verteidigt der Mann das räumliche Revier und die Frau das soziale und zwischenmenschliche (innere) Revier.
22. - Kent Depesche 07/26 – Pille Ade!
risiko-pille.de
http://www.aktion-leben.de/abtreibung-pas/sexualitaet/verhuetung/das-kontrazeptions-syndrom/

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