Gemeinschaft: Grundvoraussetzungen

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Dieser Beitrag ist Teil der selbstregulierenden Organisationsstruktur.

Was sollen nun also die Grundvoraussetzungen sein, die quasi unverhandelbar sind?

Sie leiten sich aus unserer Selbsterkenntnis und unserem Wesen ab, aus Logik und der Notwendigkeit. Sie werden schlussendlich festgeschrieben, wenn wir gemeinsam ein Grundstück kaufen und praktisch beginnen. Bis dahin sind sie veränderbar, sofern aufgezeigt wird, wieso eine solche Veränderung sinnstiftend ist.

Die Grundvoraussetzung um Teil der Gemeinschaft zu sein

1. Das Verstehen der Projektion
Das auf dem Grundsatz Fußt, dass die Innenwelt der Außenwelt entspricht und im Grundsatz eine lösungsorientierte Haltung aller Beteiligten bietet, auf die sich jeder berufen kann. Dazu zählt, die aktive Bereitschaft die eigenen Themen aufarbeiten zu wollen und das Bewusstsein, das wir alle gemeinsam eine Weile brauchen werden, ehe wir zur Natürlichkeit zurückfinden.

2. Der Sprung des Bewusstseins in das spirituelle Erwachsensein
Wer darin noch Unsicherheit verspürt, der wird si
ch im Miteinander finden. Es geht nicht darum, fertig zu sein, wer ist das schon? Es obliegt uns selbst, wann wir das für Gegeben erachten. Es gibt sichere Merkmale die diesen Sprung von außen erkennen lassen. An sich zu Zweifeln, ist eine normale Selbstverständlichkeit.

3. Akzeptanz von Tantra, Polyamorie, Freikörperkultur und bewusstseinsverändernden Mitteln, sowie das Mann und Weib ihrer Natur gemäß leben.
Es geht hier um Leben und Leben lassen und darum, das wir uns das gegenseitig Garantieren und darauf berufen können, weil wir es zur Grundregel erhoben haben.
Wir suchen die Natürlichkeit, wir wollen zwischen der Übertreibung und Ablehnung unser Gleichgewicht finden.
In diesem Rahmen bestimmt jeder seine gelebte sexualität und Beziehungsform selbst. Wir möchten weder wie die Hippies leben, noch einer kirchlichen Moral folgen. Wer bei den genannten Themen Widerstände in sich findet, sollte sie ansehen wollen.

4. Anerkenntnis unserer Organisationsstruktur
Wir haben in bestem Wissen und Gewissensprüfung, angelehnt an das Wissen unserer Ahnen diese Form der Organisation gewählt. Sie soll die Selbstverantwortung fördern, ohne die natürlich gegebenen Hierarchien auszuschließen. Es soll für jeden ein Mitspracherecht geben, ohne sich an allem beteiligen zu müssen.
Verwirklicht wird das, durch das aufeinanderwirken auf verschiedenen Ebenen. Das Grundgerüst soll unsere Einigkeit garantieren und für Sicherheit sorgen, die darunter liegenden Regeln können den veränderlichen Anforderungen angepasst werden. Diese Kombination sollte auf Dauer eine tragfähige Struktur gewährleisten.

5. Keine bestehenden Verpflichtungen1)in einer religiösen Gemeinschaft, einem Orden, einer Loge, einem Verein, Geheimdienst oder etwas Vergeleichbarem der vorgenannten welche diesen Grundsätzen widersprechen oder als höherwertig empfunden werden.
Es geht hierbei um geistige Grundsätze. Unsere Regeln müssen von uns allen als diejenigen Gelten unter welchen wir leben wollen. Es ist ein Spielfeld das wir hier aufmachen und wenn wir nicht gemeinsam bestätigen, das wir nur dieses Spiel spielen, spielt womöglich einer noch ein anderes Spiel. Somit ist jeder aufgefordert zu prüfen, ob er nicht noch ein Spiel am laufen hat, wie das Kirchenspiel, das er erst Kündigen sollte um frei von Altlasten und in Selbstbestimmung, sich für uns zu entscheiden.
Wer lügen möchte, wird das tun, davon können wir niemanden Abhalten. Es ist als Gewissensprüfung gedacht: Will ich wirklich dieses Spiel spielen und nur dieses und die anderen Spiele, diesen Grundsätzen unterordnen?

Selbstverständlich entbindet das nicht einfach vom Spielfeld des Systems oder dortigen Verpflichtungen. Solche Verpflichtungen, wie zum Beispiel bei einer Bank oder Unterhalt, müssen berücksichtigt werden. Wir gehen diesbezüglichen den friedlichen Weg der legalen Vermeidung und wollen uns gegenseitig darin unterstützen, individuell unseren Pfad zu finden. Wer zurück möchte kann das jederzeit tun. Sich zu unseren Grundsätzen zu bekennen, begründet lediglich das Recht bei uns in vollem Rahmen mitspielen zu dürfen. Jeder kann jederzeit damit aufhören.

Ein weiteres Thema, das wir diskutieren müssen, ist die Gefahr einer Einflussnahme von Außen, durch bestehende kapitale Schuldverhältnisse. Auch dieses Feld ist eine bestehende Verpflichtung.

6. Volles Stimmrecht nach Probezeit
Das erste Jahr ist ein Probejahr ohne vollumfängliches Stimmrecht in der Gemeinschaft.
Nach einem halben Jahr spricht der Rat über den
Interessenten und den Eindruck den er bisher hinterlassen hat. Daraus folgt ein vertrauliches Gespräch mit Demjenigen und er bekommt eine Rückmeldungen von uns, wie wir ihn wahrnehmen und ob das für uns passt oder wo wir Unstimmigkeiten empfinden. In diesem ersten Jahr kann Jeder Einwände erheben, diese werden mit dem Rat oder den Druiden besprochen.
Wurden keine Einwände erhoben, gilt derjenige nach einem vollen Jahr als angenommen.
Die Aufnahme in die Gemeinschaft findet öffentlich statt. Aus dieser Aufnahme ergibt sich ein dauerhaftes Bleibe und Stimmrecht in vollem Umfang.

Das dauerhafte Bleiberecht darf nur bei wiederholten Regelverstößen durch den Rat und die Druiden aufgehoben werden oder durch eine Abstimmung in welcher sich 70% der Stimmberechtigten unserer Gemeinschaft dafür aussprechen.

Diese Grundregeln müssen noch juristisch geprüft werden.


Wünschenswert

  • Das Lesen der Anastasia-Bücher
    Diese bieten eine verständliche Form der Spiritualität und malen hervorragend die Seelenbilder, die sich streng logisch aufbauen.
  • Schuldenfreiheit

Geld und materieller Einstand

Die materiellen Grundbedingungen sind gegenwärtig nicht klar. Wolfgang Eggert hat einen Einstand von etwa 20.000€ errechnet und sich auch Möglichkeiten ausgedacht, welche bestehen an Mittel zu gelangen, wenn diese nicht vorhanden sind.

Seine Zahlen sind noch nicht alle Gegengeprüft:

 

Hauptartikel: Bewusstseinsschritte in die autarke Gemeinschaft

Quellen und Hinweise   [ + ]

1. in einer religiösen Gemeinschaft, einem Orden, einer Loge, einem Verein, Geheimdienst oder etwas Vergeleichbarem der vorgenannten