Das Nicht-Wissen aushalten und Meinungen

Es heißt zwar aller Ecken wie wichtig Toleranz sei, doch genau dieser Mindeststandart ist öfter zu vermissen. Toleranz bedeutet in der Wortbedeutung „aushalten“ oder „ertragen können“.
Das Problem damit ist imgrunde schnell beschrieben. Wenn wir etwas verdrängt haben, reagieren wir emotional darauf, wenn uns jemand mit diesem Inhalt konfrontiert. Wenn wir indoktriniert sind, also jeder Einzelne von uns, dann haben wir uns ein Weltbild aufgebaut das falsch ist. Sich dessen bewusst zu werden, ist schmerzhaft und entspricht einer Verdrängung, es zieht einem den Boden unter den Füßen weg. Deshalb müssen die meisten Menschen erst krank werden, ehe sie Fragen.

Widerstände

Ich bezweifle das sich hier Leser eingefunden haben, die völlig unbeleckt von der Realität sind, dazu sind die gewählten Themen bereits zu Tief. Es begegnet uns also häufiger von Außen, wie jemand Wütend wird, weil wir irgendwas Inakezptables gesagt haben.
Für mich ist es ein Phänomen, dem ich öfter begegne, meistens schweige ich dann einfach. Jeder soll frei wählen, was er nicht wissen möchte und fragen, wenn er bereit ist.

Selbst bei Menschen die bereits den Weg des Erwachens begonnen haben und die Lügen nach und nach durchlichten in welchen wir eingesponnen sind, kommen Widerstände vor. Es braucht eben Zeit, also kann ich hier nur sagen: Achte auf deine Emotionen! Denn deine Gefühlswallungen zeigen dir auf, wo es etwas zu lernen gibt oder wo Kritik etwas mit dir zu tun hat und wann mehr mit dem Kritikübenden. Deine Emotionen sind der Schlüssel, der Marker, der dir Sicher sagt: Hier ist mein Schatten!
So einfach das ganze in der Theorie ist, so schwer ist es in der Praxis. Wir haben es mit Automatismen zu tun, die hier ablaufen. Mit unbewussten und halbbewussten Prozessen die uns passieren und die wir oft erst hinterher reflektieren können. Man kann nicht einfach entscheiden ruhig zu bleiben, aber du kannst dich eben reflektieren und wissen, warum dich eine Ansicht so Aufgewühlt hat. Da ist eine Verdrängung, ein Schatten. Schau dann genau dort hin und du findest deine Ruhe wieder und mit Gewissheit wächst dein Bewusstsein dann ganz besonders. Mit der Zeit wird es dir dann gelingen, schon während des ausgelösten Automatismus zu reflektieren. Das Ziel ist, dass so schnell zu tun, das du den Automatismus bevor er anläuft, schon unterbrichst.
Ich glaube niemand ist davor gefeit, noch an etwas irres zu glauben und sich darüber aufzuregen, wenn er es plötzlich unverblümt zu hören bekommt. Ich bin regelmäßig fasziniert, an was ich früher mal geglaubt habe, obwohl es total unlogisch war.

Das verückteste das ich wie alle anderen auch, einfach übernommen hatte war:
Ungeimpfte Kinder gefährden die geimpften Kinder, weil sie diese anstecken könnten. Trotz der offensichtlichen Unlogik wird damit tatsächlich argumentiert, weswegen ungeimpfte Kinder nicht in den Kindergarten dürfen. Viele Menschen haben das bis heute nicht bemerkt. Als ich drauf kam, war es mir rätselhaft, wie ich das so unreflektiert glauben konnte. Ich war beeindruckt und über mich belustigt.1)Falls du hier noch eine Verdrängung hast: Wenn Ungeimpfte die Geimpften gefährden, wogegen hilft dann die Impfung? Es ist doch gerade der Grundgedanke, dass man sich durch Impfungen vor den Erkrankungen schützen möchte, die andere mit sich herumtragen. Das ganze Hapert natürlich daran, das die Erregertheorie falsch ist, aber das ist ein anderes Kapitel.
Bleibt natürlich die Frage, wie man mit solch himmelschreiender Unlogik umgehen soll, wenn einem deshalb etwas verwehrt wird, was man für sein Kind möchte.

Nicht Wissen

Wenn man tiefer und tiefer nach der Realität und Wahrheit gräbt, dann findet man vor allem immer mehr Fragen. Man bemerkt was nur glauben war und dann ist da… nichts!
Es gibt Theorien, aber keine Gewissheiten mehr über die Welt.
Wenn man sich mit Geschichte beschäftigt und mit Kalendern und mit Zeit, dann bemerkt man irgendwann, das wir nicht sicher wissen zu welcher Zeit wir leben und wie unsere Zeit in Relation zu setzen wäre. Und wenn man auf spiritueller Ebene auf die Zeit blickt, dann kann sie sich „zeitweise“ völlig in Luft auflösen. Es bleibt also nur, das jetzt Jetzt ist. Das es Dinge in der Vergangenheit gab, die alle nicht zusammenpassen und in keiner Weise in irgendeinen Einklang zu bringen sind. Es bleiben verschiedene logische Möglichkeiten, was geschehen sein könnte und das ist durchaus bereichernd um die Gegenwart zu verstehen, aber das ist kein Wissen.
Wenn man sich tiefer mit dem Weltraum und der Erde beschäftigt, dann kommen auch da immer mehr Fragen und bei diesen bleibt es. Wir wissen noch nichtmal wie der Flecken aussieht, auf dem wir leben oder wohin die langen Tunnel führen, die in die unbekannte Tiefe gehen.
Wir können auch nicht sicher sagen, ob diese „Realität“ die wir anfassen und vor uns sehen können, so real ist wie wir glauben.

Wir haben alle eine Geschichte und aufgrund dieser Geschichte haben wir Bilder von der Welt. Jeder von uns hat immer aus seiner Perspektive aus Recht. Sich gegenseitig zu verurteilen oder anzugreifen, ist deshalb Sinnlos. Aber das ist natürlich auch nur meine Perspektive. Denn ich glaube, der Weg ist egal, den wir gehen, mit dem wir herausfinden, das Liebe die Antwort ist. Und jeder soll doch sein Spiel spielen, so wie er das mag.

Die Frage ist, halte ich es aus, das jemand andere Bilder sieht als ich?
Halte ich es aus, solange meinen Glauben und Vor-stellungen abzulegen, bis ich bei mir ankomme?
Halte ich es aus, das ich nicht weis, wann, wo und was ich bin?
Halte ich es aus, in den Spiegel zu blicken?

Ich meine schon, da sind Gewissheiten, spirituelle Gewissheiten, die wir über uns selbst finden können. Und vielleicht werden es eines Tages mehr werden, wenn wir alle gemeinsam offenen Geistes unsere Erkenntnisse zusammenfügen. Aber im Zeitalter der Täuschung und des Informationskrieges, bleibt das abzuwarten. Ich beobachte das selbst an mir und ich höre es zunehmend, gerade von jüngeren Menschen. Sie haben schon so viele Lügen aufgedeckt, dass sie einfach erstmal an gar nichts mehr glauben.

Vielleicht geht das zu weit? Oder es ist genau die richtige Haltung um wieder Bodenhaftung in der Realität zu finden?
Nur noch an das glauben, was vor mir liegt, was ich anfassen und erfahren kann. Alles auf den Bildschirmen ist ein Spiel. Der Mensch vor mir, ist sowieso wichtiger und was ich vor mir sehe und was ich tun möchte. Vielleicht findet diese neue Generation durch ihr generelles Zweifeln genau dadurch sehr viel schneller zu den naheliegenden Wahrheiten und lässt die Konditionierung leichter los, ist offener für ein neues Verständnis von Wirklichkeit. Und davon könnten wir lernen, oder?

Ich weiß nichts, ich glaube an nichts das ich nicht selbst geprüft und durchdacht habe aber hier bin ich, das Leben ist und die Sonne scheint. Lass uns was sinnvolles Arbeiten, alles Hinterfragen, gemeinsam Forschen, zusammen leben und tanzen 🙂

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Quellen und Hinweise   [ + ]

1. Falls du hier noch eine Verdrängung hast: Wenn Ungeimpfte die Geimpften gefährden, wogegen hilft dann die Impfung? Es ist doch gerade der Grundgedanke, dass man sich durch Impfungen vor den Erkrankungen schützen möchte, die andere mit sich herumtragen. Das ganze Hapert natürlich daran, das die Erregertheorie falsch ist, aber das ist ein anderes Kapitel.

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