Die Geschichte einer Welt – Kehrtwende

Lesedauer 10 Minuten

Das ist nur eine Geschichte, geschichtet oder auch nicht. Eine Sichtweise, eine Möglichkeit, Gedanken die sich zusammenfügten, als ich Fragte: Warum?

Beginnen wir ganz Unten am Lichtlosen Ende und steigen wir nach langer Arbeit auf in das Licht, bis wir in der Gegenwart Enden, in welchem Licht und Dunkel sich die Waage halten und wir den Umschwung erwarten. Diese Geschichte handelt vom Wandel, vom weiten Weg der Krieger zum Licht, vom Tiefpunkt und der langen Arbeit zum Aufstieg.


Es war einmal eine Welt, in einem Zweig eines Universums und das spielte sein Spiel. Ein phantastisches Spiel, alle hatten viel Freude daran. Irgendwann jedoch stellte jemand fest, das die Vereinbarung des freien Willens nicht mehr galt. Die betreffenden Seelen suchten nach Auswegen, aber sie verstrickten sich nur immer tiefer in diesem Problem, bis sie immer Handlungsunfähiger wurden. Weil Bewusstsein unsterblich ist und nicht vergehen kann, blieb nur Schmerz und Verzweiflung.

Sie fragten die übergeordneten Götter nach Rat doch diese winkten nur ab, denn es schien für sie alles in Ordnung zu sein. Doch es war nicht in Ordnung und so blieb ihnen nichts übrig als es anzupacken. Die Heilerkriege wurden eingeführt, die betreffenden Seelen organisierten sich neu und beschlossen konsequent aufzuarbeiten und wenn sie jemand angriff, so heilten sie diejenigen.
Die Mehrheit der Seelen sah nicht ein, auf ihr Spiel zu verzichten und sie glaubten nicht, das ein Problem bestehen könnte. Auch für sie sah alles in Ordnung aus und diese Seelen waren für sie Spielverderber die sie deshalb bekämpften, weil sie ja ihr schönes Spiel störten. Doch mehr und mehr Seelen waren gefangen und hatten keine Wahl mehr und so trug ihr Weg nach mühsamer Zeit Früchte. Lange sah es aussichtslos aus, weil die Seelen die noch nicht verstanden hatten, die Spielverderber immer wieder angriffen und ihre Arbeit zerfetzten. Sie verdrängten wie fundamental es ist, wenn die Regel des freien Willens gebrochen werden kann.
Die Auswirkungen sind umfassend und führen dazu, dass das Spiel keinen Spaß mehr macht. Wenn Leid nicht mehr selbst verschuldet ist, sondern ausweglos erduldet werden muss, ist das fürchterlich. Es gibt nichts furchtbareres das in diesem Teil des Universums bekannt war, als in Schmerz verharren zu müssen, ohne sich verändern zu dürfen. Abgeschnitten von jedem Licht, vom Fühlen … Liebe war ein längst vergessenes Konzept.

Auf der Suche nach der Ursache des Problems wurden „Schuldige“ ausgemacht und auch das führte zu Kriegen, die nur mehr Verstrickungen nach sich zogen. Im Laufe unseres Weges konnte durchgesetzt werden, dass alle Seelenfamilien von nun an alle als Menschen inkarnieren. Wir wollten das deshalb, um nach Außen hin gleich zu erscheinen, damit diese Ebene nicht mehr dazu benutzt werden konnte, uns zu entzweien und in unseren Bemühungen zu behindern. Wir zogen diese Schuluniform an, die wir heute als Mensch bezeichnen. Wir erschufen uns eine Simulation, ein Areal in dem wir vergaßen wer wir in Wahrheit sind, um auf neue kreative Lösungen zu kommen, die geschlagenen Wunden zu vergessen und auch um das Muster besser abzubilden, ohne das es uns alle wieder so hinein zog, das wir den Überblick verlieren würden. Jeder Mensch bekam zu diesem Zweck Begleiter, die seinen Lebensweg und seine Pläne unterstützen und ihm in seinem Unbewussten zur Seite stand. Jede Seele spaltete kleine Teile von sich ab, die wenn sie miteinander stritten, keine Welten mehr vernichten konnten.

Dieses Areal betraten die Fähigsten von uns allen, denn in dieser Form hinabzusteigen in den Raumanzug „Mensch“, ist mit größten Herausforderungen verbunden. Wenn du hier bist, genießt du das Vertrauen vieler Seelen und hast dich bereit erklärt, dieses irre Spiel zu spielen, weil du Einer bist der Fähig ist, Teil der Lösung zu sein. Deshalb wird von höheren Ebenen immer wieder gechannelt, wie Besonders es ist, hier zu sein.

Nach vielen Irrwegen durch das vergessen, fand diese Simulationszone zunehmend zu neuen Wegen und die Sinnhaftigkeit zeigte sich endlich für unsere höheren Anteile.
Es konnte in einem Durchbruch erreicht werden, das alle führenden Seelen den Plan verstanden und ihm in einer kollektiven Entscheidung zustimmten. Weil unser Plan nicht überall bekannt sein konnte und viele neugierige Blicke auf sich zog, kamen immer mal wieder Besucher zu uns, die sich von außen einmischten und ein durcheinander förderten. Auch diese Besucher hatten dieses Problem mit dem eingeschränkten freien Willen, aber waren sich oft nicht darüber bewusst. Deshalb sorgten wir dafür, das es nicht glaubhaft war, das fremdartige Fluggeräte die Zone besuchten. Ebenso wurde jeder behindert der die Illusion störte, das wir Menschen seien und nur Menschen. Die Schamanen und Druiden wussten darum, aber hielten es verborgen weil sie um den Plan wussten und die Wichtigkeit, ihn vor uns allen geheim zu halten. Sie erschufen Tempel, Rieten und Einweihungswege, die nur jene Seelen die Wahrheit erkennen ließ, welche Reif waren, den Sinn zu erkennen und geheim zu halten.

Irgendwann schafften es manche Gruppen, das Areal durch technologisch fortgeschrittene Fluggeräte zu verlassen, und auch diese Gruppen wurden davon abgehalten die Wahrheit aufzudecken. Die Menschheit war noch nicht bereit, über den Tellerand der Zone zu blicken. Wir hatten unser Ziel noch nicht erreicht. Das Experiment zur Auffindung des Problems durfte nicht gestört werden.

Und dann Endlich, es muss irgendwann dieser Tage gewesen sein. Das Muster wurde gefunden, es war ein unscheinbarer kleinster Organismus, der die Gefühlswelt abschnitt und den Verstand betonte, was zu psychopatischem Verhalten führte. Es war so schwer zu finden, weil man lange Zeit nicht die Technologie hatte, diese kleinsten Organismen zu finden. Deshalb trat diese Beeinflussung ohne erkennbaren Grund bei allen Gruppenseelen auf. Derweil hatten die Problemverursacher sich jedoch ein Imperium aufgebaut, das ihre Art begünstigte. Die Menschen waren so von sich entfernt und in einem System gefangen, dass die rücksichtslosesten Psychopathen sie regierten und durch ein ausgeklügeltes System der Manipulation der Gefühle, und Traumatisierung dieser, ihre Macht gefestigt hatten.

Das Problem war erkannt aber es war wichtig, den freien Willen zu Achten. Es geschah ja nicht aus Boßheit, es war einfach die Art dieser Wesen, uns in unserem bunten Universenspiel so beeinflussen zu können, das es uns in letzter Konsequenz unvorstellbare Schmerzen zufügte. Ihre Macht musste gebrochen werden und die Fraktion derer, welche die Ursache kannten wuchs, weil man nun das Muster sah, das sich durch die ganze Welt zog.
Diese kleinsten Organismen hatten sich die Menschheit so organisiert, das alle Dinge die Ihnen gefährlich werden konnten, kaum noch stattfanden. Denn der Mensch konnte durch große Freude und gelebte Liebe, Stoffe aus der Zirbeldrüse ausstoßen, welche diesen Organismus aus dem Körper vertrieb. Deshalb waren intensive Gefühle als Krankhaft definiert, chemische Stoffe halfen dabei, sie zu verflachen. Verschiedene Gifte wurden in Umlauf gebracht, welche diese Zirbeldrüse blockierten. Bewusstseinserweiternde Substanzen waren verboten, weil sie diese Blockade durchbrechen würden. Freude wurde zu Spaß verflacht, Sex verkam zu Sport und verlor seinen sakralen Charakter. Man Schuf auf der einen Seite einen Mangel an den Sinnenfreuden des Menschen, was durch Verbote und Indoktrination erreicht wurde, weil man in der Hölle schmoren würde, wenn man es wagte, dagegen aufzubegehren. Durch Feuer, Schwert und Folter wurde die Menschheit geschwächt und diese lebensfeindliche Konditionierung durchgesetzt. Durch den Mangel an echter Begegnung, tiefer Berührung und Sex mit Herz, entstanden psychische Störungen und das Bedürfnis dieser Natürlichkeiten wurde mit Bildern in den Kopf umgelenkt. Die Menschen fühlten immer weniger und alles fand nur noch im Verstand statt, anstatt im Gleichklang von Körper, Geist und Seele, in Liebe verbunden.
All das unsägliche Leid wurde von uns allen getragen, um das noch viel schlimmere Leid aufzudecken. Wir ließen die Simulation laufen, obwohl unser Herz dabei zu bluten begann. Das Ergebnis war zu wichtig, die Auswirkung im gesamten Universum unsäglich schmerzhaft. Unser Spielfeld würde früher oder später Zusammenbrechen, so wie zuvor so viele andere Welten.

Wer in diesem System erfolgreich sein wollte, musste selbst psychopathisch und Verstandesdominiert werden, oder er blieb arm und hatte damit nicht die Mittel etwas zu verändern. Es war ein geniales und perfides System, in welchem kleine Unscheinbarkeiten zu dicken Fesseln heranwuchsen. Doch die Spielverderber hatten einen höheren Plan und setzten ihn konsequent um. Ihr Plan ist Liebe und Heilung. Durch ihre Heilarbeit wurden sie zunehmend zu den mächtigsten Seelen dieser Welt, wenn auch das zeitweise zum Problem wurde und Angriffe zur Folge hatte. So konnten sie beginnen, auch die Schlimmsten ins Fadenkreuz zu nehmen und zu Heilen. Dadurch löste sich das Netz und im feinstofflichen wurde der Sieg errungen. Auf der Erde rätselt man noch, ob die frohe Kunde wirklich wahr sein kann. Sind wir gar kein Gefängnisplanet? Hat es einen Sinn? Gibt es wirklich einen Ausweg aus dem nicht enden wollenden Leiden des Daseins?

Die Zone läuft nun auf ihre Endzeit zu, die Offenbarung naht. Wir erkennen wieder wer wir in Wahrheit sind und wozu all das diente. Wir sehen, das wir freiwillig in diesem Spiel mitgewirkt haben, aber es durfte keinen Ausweg aus dieser Illusion geben. Immer mehr Seelen entscheiden sich nun dazu, aufzuwachen und die Illusion abzustreifen. Die Illusion um die Wiederholung der Zeit in Kreisen, die uns immer neu mit dem selben Problem konfrontiert hat. Die Illusion das wir Menschen sind, die Illusion, das es nichts gibt, als nur diese Welt.

Niemand ist ein Mensch und doch sind wir alle Menschen. Man kann sagen, wir sind alle Aliens die in einer Schuluniform herum laufen. Die Freundschaften die wir hier schließen, bewirken den Frieden der Kriege unserer Gruppenseelen, wenn wir unsere Erfahrung aus dieser verdichteten Simulation mitnehmen, während wir erwachen. Wer nicht in Liebe ist, dem erlauben wir nicht zu erwachen. Doch überall tun wir es kund: „Liebe ist die Antwort auf all deine Fragen“


Erwachen ist eine erschreckende Sache. Wir erblicken den besten Freund neben uns, unsere Partnerin und stellen fest, das wir auf Gruppenseelenebene verfeindet sind. Wir erfahren Angst und müssen so tief in Liebe und Vertrauen sein, es auszuhalten und den Schritt auf den vertrauten Fremden zugehen. Den Menschen, den wir über so viele Leben lieben gelernt haben, als Feind erkennen und ihn mit der irdischen Liebe verbinden.
Die Streitigkeiten zwischen Völkern könnten darin liegen, das wir ebenfalls verschiedene Gruppenseelen verkörpern. Denn wir sind Menschen, aber gemäß dem Gesetz von Inhalt und Form, verkörpern wir uns durchaus mit sichtbaren Unterschieden. Wenn sich das Bewusstein das sich hier auf Erden verkörpert, uneins ist oder seinen Schatten nicht anerkennen will, geraten ganze Familien und Völker in Streit miteinander.

Doch wir befinden uns in einer äußerst angespannten Lage. Der Fehler scheint gefunden, doch die Auswirkungen wirken noch fort. Wir werden beherrscht von dunklen Mächten, von einem tiefen Staat, einem System, dem das Licht der Liebe fehlt. Wesen die sich fürchten, die Liebe für einen feindlichen Trick halten, Wesen die sich nicht vorstellen können, das man ihnen vergeben könnte, völlig ohne Ahnung, das sie nur Loslassen müssen, um dieses Wunder der Liebe ebenfalls zu erleben.

Wie erklärt man einem Wesen ohne Liebe, das in ferner Ahnung erkennt, wie furchtbar seine Taten waren, das Vergebung möglich ist?
Wie zeigen, dass man nicht aufhört zu Existieren, wenn man sich auf Liebe einläßt?
Wie vermitteln, das Liebe bedingungslos ist und auch für diese Wesen gilt?
Wie zeigen wir unsere Entschlossenheit, zu Lieben egal was sich uns zeigt, egal wie düster das Wesen ist das uns begegnet?
Wie den Mut aufbringen, tief in jeden Schmerz zu blicken, der uns begegnet?
Wie erklären wir, das Vertrauen keine Schwäche ist?
Wie äußern wir Kraftvoll unsere Liebe?
Wie öffnen wir unser Herz, ohne uns dabei zu verletzen?
Wie zeigen wir, das wir wiederkommen, wenn uns der Schmerz und die Dunkelheit eines Wesens überfordert haben, weil die Geschichte die wir hören, derart Grausam und Schmerzhaft ist, das sie uns den Boden unter den Füßen weggezogen hat.
Wie zähmen wir unsere Wut, wenn wir uns plötzlich daran erinnern, wie unsere Liebsten gefoltert wurden?
Wie gründen wir uns so tief in der Liebe, das wir nicht mehr Schwanken, komme was wolle?

Du siehst, es gilt viele Fragen zu beantworten. Wir müssen uns die Hände reichen. Mit Handschuhen, mit Körperpanzer, aber Auge in Auge. Vertrauen lernen, sich langsam öffnen, die Selbstliebe wiegt höher, als die Feindesliebe. Die Selbstbewahrung ist der einzige Weg dauerhaft in Liebe zu bleiben. Das eigene Licht dimmen, damit die Gefangenen sich daran gewöhnen, das Wasser des Lebens in kleinen Schlucken an die verdurstenden Ausgeben, damit sich ihr Organismus darauf einstellen kann. Wesen in rasender Wut, ob fremde oder eigene Anteile, in eine Umgebung bringen, wo sie nicht schaden können, bis sie wieder verstehen, das wir Heilen.

Sieh in die Welt, wir sind mittendrin, jeder auf seine Weise. Ich sehe diese Geschichte, diesen roten Faden und er hilft mir, die Orientierung zu behalten.

Kannst du dem Psychopathen zuhören, wenn er sich dir zeigt?
Hilfst du dem Mörder, wenn er sich ändern will?
Bist du bereit zu Lieben was IST, wie lange auch immer es dauern mag?

Es ist nur eine Geschichte, eine Sichtweise.
Blicke selbst hinter deinen Schleier, wenn du bereit bist.

Blicke in den Spiegel, faß‘ dir ein Herz und erzähl Deine Geschichte.
Begegne der Furcht deines Herzens mit Liebe und schließe den Kreis.

Es grüßt dich Herzlich
der Wandel

 

 

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