Gemeinschaft: selbstregulierende Organisationsstrukturen

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Vorgesehen ist das Konzept der Gewaltenteilung auf mehreren Ebenen. Am Ende ergibt es einen Kreis der Verantwortlichkeiten, der miteinander kooperiert und in der jeder seine Rolle einnimmt, die zu ihm passt. So jedenfalls die Idee, wenn sie uns gelingt.

Die Struktur

Wir Unterscheiden
– eine Grundstruktur die nur Einstimmig durch die gesamte Gemeinschaft verändert werden darf
– Befugnisse die jeweilige Bereiche in ihren Rollen verliehen bekommen
– die gleichrangige Einflussnahme von allen Angehörigen

  1. Weltliche Führung
    1. Rat
      1. Bereichsleiter/Ratsmitglieder
      2. Rat wird geführt von einem Mann und einem Weib
    2. Angehörigenrecht
      Gleichberechtigtes Wahlsystem für Jeden, um Anliegen einzubringen
  2. Spirituelle Führung
    Druiden wirken in alle Ebenen unterstützend und stehen in einem Dreieck zur Ratsführung. Heiler haben eine Zwischenposition zwischen dem Weltlichen und dem Geistigen
  3. Absetzmöglichkeiten als Sicherungsmechanismus
  4. Unabhängige Hüter


Meine Überlegungen sind Grundsätzlich diskutabel. Einiges steht ganz klar noch nicht fest und ist deshalb kursiv, Anderes halte ich für eine zwingend logische Notwendigkeit. Wenn aber jemand kommt und mir aufzeigt, wie sich das noch verbessern lässt, ändern wir das. In diesem Bereich hatte ich nur wenige Diskussionspartner die mir bei der Entwicklung helfen konnten.
Festgeschrieben wird das Ganze dann, wenn wir uns zusammengefunden haben und das Projekt praktisch beginnen.
Positiv fand ich die Information, dass ähnliche Strukturen bei den Pfadfindern angewandt werden. Das Gefüge der weltlichen und geistigen Führung ist von unseren Vorfahren entlehnt.1)Götter, Barden & Druiden – Die Kelten, Europas spirituelle Kindheit von Momo Edel und Betram Wallrath ->Die Druiden: Hüter des Wissens und der Weisheit

Diese Struktur ist eine innere und unabhängig davon, in welcher Rechtsform wir uns schlussendlich bewegen. Hier wird außerhalb von gewohnten Rechtskonstrukten gedacht und nur anhand der natürlichen Gegebenheiten die Sinnhaftigkeit gesucht.


Grundstruktur

Wir bilden eine Grundstruktur, dieser Stimmt jeder per Unterschrift zu, der Teil unserer Gemeinschaft wird. Somit schaffen wir einen Einklang von Anfang an in den Grundsatzfragen unserer Lebensweise.
Das Leben wandelt sich und nichts darf unverrückbar sein, aber es darf sich auch nicht zu leicht wandeln, je nachdem worum es geht. Diese Grundsätze dürfen sich nur wandeln, wenn jeder Einzelne unserer Gemeinschaft damit übereinstimmt, damit der Einklang erhalten bleibt und keine Einmischung oder Manipulation möglich ist. Solange auch nur einer dem Grundgedanken treu bleiben will, bleibt es so.2)Allerdings bestehen auch andere Dynamiken, also je nach dem worum es geht, entsteht sozialer Druck, so das diese Einstimmigkeit dann auch erreicht wird, obwohl sich einzelne Sperren. Das hängt dann davon ab worum es geht und alle Organisationsformen sind schlussendlich nur so gut wie die Menschen die darin leben.

Das Wahlalter für solch eine Veränderung der Grundlagen würde ich auf 28 Jahre ansetzen, denn vorher fehlt der Überblick um solche grundsätzlichen Strukturen und daraus folgende Veränderungen überblicken zu können.

Die anderen Bereiche außerhalb dieser Grundstruktur sollen sich dynamisch gestalten und obliegen den einzelnen Fachbereichen und der Aufsicht der Führung. Solange Einklang im Grundsatz besteht, ist die Beweglichkeit in allem Anderen problemlos möglich.3)Die Idee der freien Privatstädte sieht ebenfalls eine unverrückbare Grundstruktur vor, die Vertraglich vereinbart wird, jedoch gibt es dort ggf. einen Unternehmer, der diese Rolle einnimmt

Grundsätzlich funktioniert die Gemeinschaft nur im Erhalt des Wohlwollens zwischen geistiger Führung, Ratsführung und der Allgemeinheit. Wenn die Unzufriedenheit irgendwo Einzug hält und nicht gelöst werden kann, verliert die Gesamtstruktur ihre Stabilität. Deshalb finden wir uns Zusammen und sichern uns gegenseitig Vertraglich unsere Lebensweise zu.

Der weltliche Arm der Führungsstruktur

Ein Rat aus Bereichsleitern

Jeder Bereich wählt sich einen Leiter, der für ihn spricht und im Rat vertreten ist. Ein Bereich ist zum Beispiel das Bauen, Freilernen, die Landwirtschaft und auch die Kinder und Jugend könnte eine Vertretung haben; sie werden sich im laufe des Tuns ergeben.
Wenn sich ein neuer Bereich gebildet hat, erweitert sich der Rat. Jeder Bereich wird dabei dem männlichen oder weiblichen Urbild zugeordnet und untersteht einem Vertreter dieses Geschlechts. Das soll deshalb so sein, weil dieser erwartungsgemäß diesen Bereich am besten Überblicken kann, weil er naturgemäß mit seinem Wesen als Mann oder Weib näher an der Sache steht. Wenn ein Bereich beide Archetypen abdeckt, brauchen wir beide Geschlechter.

Begründungen

Warum wir nicht auf Hierarchie verzichten und flache bewegliche Führungsstrukturen für Sinnvoll erachten.

  • Förderung der Eigenarten
  • Vereinfachte Organisation
  • unsere Fähigsten an der Spitze

Der Grund für Bereichsleiter und einen Rat ist der, das wir als Menschen natürlicherweise verschiedene Befähigungen haben. So Mancher ist hervorragend in seinem Beruf, ist aber nicht so gut in der Lage sein Fach nach Außen zu vertreten, den Überblick zu behalten oder redet einfach nicht so gerne ständig mit Jemandem. Andere mögen sich nicht so viel Gedanken machen, während Einer das gerade liebt. Die meisten Menschen wollen nicht Führen und davon Ruhe haben, aber dennoch müssen ihre Belange Berücksichtigung finden.
Zudem vereinfacht es das Zusammensein enorm, wenn Bereichsleiter sich in einem Rat treffen und miteinander über alles reden was anliegt. Sie sind dabei lediglich die Vertreter ihres Bereichs und durch die enge Beziehung und flache Hierarchie ist gesichert, das kein Missbrauch damit getrieben werden kann. Sie können zwischenmenschliche und berufliche Konflikte einfach Transportieren und finden im Rat schnell eine gemeinsame Lösung.

Darüber hinaus gewährleistet eine Führungsschicht die besten Lösungen, es muss jedoch gesichert sein, das tatsächlich die Fähigsten an der Spitze sind. Durch die Wahl der Leiter in den einzelnen Bereichen, werden die Besten aus diesen Kreisen gefunden. Durch den persönlichen Bezug sind keine Manipulationen möglich. Durch die Fachkenntnis innerhalb des Bereichs, ist gewährleistet, das die anderen im Rat darauf vertrauen können, das der Bereichsleiter wirklich der Beste aus seinem Kreis ist. Wenn sich jemand nicht mehr vertreten fühlt, wird das schnell sichtbar werden und durch die nächste Struktur abgedeckt. Durch die Ratsführung, hat jeder einen Ansprechpartner um zu klären, was womöglich nicht mit dem Bereichsleiter zu klären war.
Daneben existiert die leitende Hand der Druiden und Heiler die auf die Bewusstseinsentwicklung ganz allgemein Acht geben und die Lebensthemen im Blick behalten, wie auch die Konfliktbegleitung durch die Heilkreise.
Die Druiden und Heiler befinden sich selbst wiederum ebenfalls in ihrer eigenen Struktur, die das selbe Gewährleistet. So sollte das beste an der Spitze ankommen und sich gegenseitig fördern.

Erst wenn dieser Informationskanal und Entscheidungsweg nicht funktioniert hat, wird auf die nächste Ebene zugegriffen, das Angehörigenrecht.

Angehörigenrecht

Neben der Ratsführung die durch die Druiden begleitet wird, wollen wir eine weitere Ebene in der jeder Angehörige der Gemeinschaft Einfluss nehmen kann, wenn er möchte.
Wem etwas nicht gefällt oder wer etwas möchte, sucht sich 5 Andere außerhalb seiner Familie, die sein Vorhaben unterstützen und geht damit zum Rat. Dieser beruft eine Versammlung ein und Stimmt darüber ab, ob die Veränderung gewünscht wird. Wenn mehr als 50% dafür sind (bzw komplexeres Abstimmverhalten und Diskussion) wird ein Fachkreis bestimmt, der mindestens zwei gute Lösungen ausarbeitet. Diese werden dann zu einer weiteren Versammlung zur Abstimmung gebracht, und umgesetzt welche gewinnt.
Oder es wird Abgestimmt, wer einen Widerstand gegen ein Vorhaben hat und dieses solange verändert oder Diskutiert, bis alle damit leben können.

An dieser Stelle hat der Rat einzig eine organisatorische Rolle und ist ansonsten unter Gleichen. Die Allgemeine Abstimmung wird auch dann vom Rat einberufen, wenn es um Entscheidungen geht, in welchen Bedenken von Teilen der Gemeinschaft zu erwarten sind. Würde der Rat dann allein entscheiden käme wahrscheinlich ein Veto aus der Gemeinschaft und das würde die Entscheidungsfindung in die Länge ziehen und möglicherweise für Unmut sorgen.

Thing – Versammlungen

Ich nehme an, es wäre förderlich wenn wir von Zeit zu Zeit uns einfach so Treffen um Miteinander zu besprechen wie es uns Miteinander geht. Ich denke hier an eine ungezwungene Möglichkeit des Austauschs miteinander auf Augenhöhe.

Je nachdem wie es sich ergibt, ließe sich das mit den Jahreskreisfesten verbinden.
Ebenfalls denkbar ist ein großes Thing, mit anderen Gemeinschaften.

Der spirituelle Arm der Führungsstruktur

Vorweg

Die Führung oblag schon immer den Orden, Logen und Druiden. Das geschieht auch gegenwärtig, aber in verdeckter Form. Das kann aufgrund des Aufbaus der Realität nicht anders sein, da die Wirklichkeit die wir erleben eine Folge der spirituellen Wirklichkeit ist.4)Du kannst selbst erfahren, wie deine Gedanken und Gefühle Realität werden oder umgekehrt verstehen, durch welche Gedanken und Gefühle welche Realität sich verwirklicht hatte. Die Gefühle und Gedanken haben ihren Ursprung auf noch höheren Ebenen. Da wir nun das Vergessen und den Glauben an den Materialismus wieder auflösen, wollen wir wieder eine offene Form dieser spirituellen Führung leben, in welcher Jene, die den besten Kontakt in die Seelenebenen haben, die irdische Ebene langfristig anleiten und die Weisheit aus diesen Ebenen transportieren.

Die Druiden

Die Druiden sind jene, die sich mit Spiritualität, Geisteswissenschaft und Geistheilung befassen. Sie finden denjenigen der geistig und seelisch die größte Weisheit erlangt hat. Es gibt im Bewusstsein eine Hierarchie und innerhalb der Gemeinschaft steht einer an der Spitze. Dieser ist der Sprecher des Zirkels und vertritt den Druidenzirkel und was dieser als Gesamtheit in vertrauensvoller Arbeit gemeinsam erkannt hat.

Die Druiden müssen sich dabei vor dem göttlichen Verantworten. Sie stehen im engen Kontakt mit den Seelenkräften und öffnen sich dem größeren Selbst, der Gruppenseele und vertreten den Willen des großen ICH. Dabei wirkt das was bei jedem individuell im Leben geschieht, auf das große ICH und dort vereint, zurück zu den Druiden.
Die Druiden müssen alles was geschieht verantworten, weil sie es erfahren, empfinden und eine Antwort darauf finden müssen. Eine Antwort finden, bedeutet eine Haltung dazu einnehmen und einen Umgang damit finden, als Mensch in Verbindung mit dem großen Plan der Gruppenseelen.

Hier schließt sich der Kreis der Verantwortung. Die Druiden sind über ihr offenes Empfinden zu jedem Einzelnen der Gemeinschaft und ihrem Kontakt zum Seelenleben und dem großen Geist, mit dem Größeren in uns Verbunden.5)dem Unbewussten und Unterbewussten Im Verständnis der höheren Seelenwelten finden sie zu Antworten und tragen sie in die Welt zurück.6)Der Aufbau unserer Wirklichkeit und die Suche nach den Ursachen für den Schmerz der Welt

Der Weg über die weltliche Ratsführung und den Druidenzirkel hin zu jedem Einzelnen bringt Formen der Verweltlichung spiritueller Ansichten in verschiedenen Verständigungsformen. Es ist eine Verweltlichung des Geistigen, in die praktische Umsetzung.
Die Umsetzung obliegt dem Rat, der Druide macht den Weg bewusst. Er schaut das Seelische, er bringt die Umsetzung auf den Weg, über die Zwischenstation der weltlichen Vertretung.

Zusammenarbeit der weltlichen und spirituellen Führung

Der Rat und die Gemeinschaft wird geleitet von einem Mann und einem Weib. Sie vertreten die jeweilige Hemisphäre der irdischen Wirklichkeit. Die geistige Führung übernehmen die Druiden und Vertreter arbeiten mit der weltlichen Führung zusammen. Die Druiden setzen selbst nichts um, Verantworten naturgemäß aber letztendlich alle Entscheidungen. Sie bestimmen die grundlegende Ausrichtung und begleiten den Gang der Dinge. Die weltliche Führung übernimmt derweil den Teil der täglichen Aufgaben, Entscheidungen und Umsetzung.

Die Ratsführung darf den Rat der Druiden nicht ablehnen und umgekehrt müssen die Druiden die Bitten der Ratsführung erfüllen. Diese Drei müssen sich also immer Einigen. Letztendlich liegt die Macht in geistiger Ebene über dem Druiden, dieser hat zu beantworten was geschieht. Die Druiden dürfen nichts direkt umsetzen, sondern müssen sich erst mit der weltlichen Führung auseinandersetzen, sich verständlich machen – warum, was, und zwar genau so, Sinn ergibt und nicht anders – ehe irgendetwas geschehen kann. Wenn etwas gegen seine Absicht geschieht, verspürt er zuerst die Auswirkungen.

Die Konflikte der Gegenwart haben sich daraus ergeben, dass das Volk zu weit weg von sich selbst und der Führung war und die Führung zu weit Weg von der Spiritualität. Diese drei Ebenen suchen wir zu verbinden.

Informationspflicht

Darüber hinaus besteht natürlich eine Informationspflicht. Der Rat informiert öffentlich über seine Beschlüsse. Die Transparenz ist ein wichtiger Teil zum Erhalt des Vertrauens und der Klarheit der Vorgänge.

Machtmissbrauch

Die weltliche Ausübung der Druiden ist begrenzt, weil sie beraten und nicht selbst Handeln dürfen. Aber viel wichtiger ist, das Machtmissbrauch in der spirituellen Dimension zu einem geistigen Abrutschen, Machtverlust und gegebenenfalls zu Seelenqualen führt. Das heißt, jeder Machtmissbrauch als Druide führt zu einer Absetzung durch die anderen Druiden wegen Unerfüllbarkeit seiner Rolle, aufgrund der Gesetzmäßigkeiten der Seelenkräfte.

Oliver RItter schreibt hierzu:

Jede Macht ist für das Ich wie ein Wirbel feinstofflicher Kraft, der von seiner »Zentrums«-Qualität  fixiert und gebunden ist. Läßt sich das Ich von der Macht zu eigennützigen Zwecken verführen, wird das Zentrum geschwächt und die Macht reißt das Ich mit sich fort. Die Macht und die Kräfte verwandeln sich in Wesenheiten, von denen der Gefallene besessen wird

Aus meiner Sicht ist das jedoch nicht wahrscheinlich wenn man den Grad an Bewusstheit erlangt hat, in welchem man sich dem größeren Selbst in sich öffnet, sein kleines „Ich“ in den Hintergrund tritt, und die Empfindungsfähigkeit die gesamte Umgebung einschließt. Dann ist die Grenze zwischen ich und du fließend, innen und außen kommen zunehmend zusammen und die Polaritäten beginnen sich zu offenbaren. Dann ist jeder Schmerz den ich einem Anderen tue, im gleichen Moment der Eigene.

Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Druiden, den Verantwortungsmissbrauch aller Anderen zu verhindern. Das beste Mittel dazu, ist die Selbstverantwortung jedes Einzelnen zu fördern. Weltliche Macht7)in Form von Gewalt über Andere sammelt sich nur dort, wo Menschen ihre Macht abgegeben haben.
Der Druide begrenzt wirksam jedes irdische Machtproblem der irdischen Führung indem er darauf aufmerksam macht, diese Macht allgemein begrenzt und die Begrenzung die natürlicherweise obliegt, sichtbar macht.8)Die Frage der Macht, Autorität und Hierarchie

Absetzmöglichkeiten als Sicherungsmechanismus

Bereichsleitung

  • Die Leitung eines Bereichs kann jederzeit durch Abstimmung verändert werden. Wenn es innerhalb eines Bereichs Uneinigkeit gibt, kann jeder dieses Bereichs das der Führung des Rates oder den Druiden kund tun und diese haben das jeweils zu klären.
  • Die Führung des Rates kann einen Bereichsleiter infrage stellen, was dann dem Bereich übergeben wird, damit er eine Lösung findet. Im Zweifelsfall kann die Führung einen Bereichsleiter absetzen, jedoch nur mit Zustimmung des Druiden oder des übrigen Rats.
  • Streitigkeiten zwischen den Bereichen klären die Bereichsleiter unter Einbeziehung der Führung. Die Ratsführung kann jederzeit von jedem um Hilfe gebeten werden.

Ratsführung

  • Jederzeit kann über das Angehörigenrecht, eine Zufriedenheitsabstimmung gefordert werden. Das erzwingt eine gemeinsame Diskussion und die Ausarbeitung von Lösungen und Veränderungen.
  • Die Ratsführung kann nicht vom Rat selbst abgesetzt werden, jedoch von der Gemeinschaft per Abstimmung und von den Druiden mit Zustimmung des Rates.
  • Der oberste Druide kann nur von den Druiden abgesetzt werden, jedoch von der Gemeinschaft durch Abstimmung in Frage gestellt werden..9)Das hat den Hintergrund, das wenn der Fall eintritt, dass die spirituelle Führung von der Gemeinschaft oder dem Rat abgesetzt werden soll, etwas so doll im Argen liegt, das dieses Problem auch nur durch die Druiden lösbar ist. Ohne die geistige Führung ist die Gemeinschaft geköpft und wird Auseinanderfallen, da dann automatisch verdeckte geistige Strukturen diese Rolle übernehmen. Deshalb darf weder der Rat, noch die Ratsführung noch die restliche Gemeinschaft das Recht haben, den Druiden abzusetzen. Die Druiden selbst jedoch unbedingt, denn sie verstehen die geistigen Zusammenhänge einer solchen spirituellen Führung und würden Fehler in einer solchen Führung erkennen können.
    Wenn die Geisteswissenschaft allgemein zugänglich ist, kann sich kein geheimer Teil ungesehen Abspalten.

Unabhängige Hüter

Die Hüter achten auf die Beschlüsse und Regeln der Gemeinschaft und des Rates. Es gibt keine Strafen, aber es können Beteiligte zur Klärung kurzzeitig unter Arrest gesetzt werden. Die Sache wird dann den Druiden übergeben, die sie möglichst auflösen indem sie aufgeklärt und geheilt wird.
Fremde werden nach der Klärung gegebenenfalls ausgewiesen und der Rat bestimmt in Zusammenarbeit mit den Druiden den weiteren Umgang.

Hüter zu sein ist eine Ehrentätigkeit neben anderen Dingen, außer der Bereichsleiter, wenn es viel Arbeit ist. Es muss intern klar sein, wer die Befähigung hat, bei Streitigkeiten einzugreifen und generell ein Auge auf die Sicherheitsbelange hat. Wenn es im Miteinander ein Unwohlsein gibt, sind hier die Ansprechpartner.

Quellen und Hinweise   [ + ]

1. Götter, Barden & Druiden – Die Kelten, Europas spirituelle Kindheit von Momo Edel und Betram Wallrath ->Die Druiden: Hüter des Wissens und der Weisheit
2. Allerdings bestehen auch andere Dynamiken, also je nach dem worum es geht, entsteht sozialer Druck, so das diese Einstimmigkeit dann auch erreicht wird, obwohl sich einzelne Sperren. Das hängt dann davon ab worum es geht und alle Organisationsformen sind schlussendlich nur so gut wie die Menschen die darin leben.
3. Die Idee der freien Privatstädte sieht ebenfalls eine unverrückbare Grundstruktur vor, die Vertraglich vereinbart wird, jedoch gibt es dort ggf. einen Unternehmer, der diese Rolle einnimmt
4. Du kannst selbst erfahren, wie deine Gedanken und Gefühle Realität werden oder umgekehrt verstehen, durch welche Gedanken und Gefühle welche Realität sich verwirklicht hatte. Die Gefühle und Gedanken haben ihren Ursprung auf noch höheren Ebenen.
5. dem Unbewussten und Unterbewussten
6. Der Aufbau unserer Wirklichkeit und die Suche nach den Ursachen für den Schmerz der Welt
7. in Form von Gewalt über Andere
8. Die Frage der Macht, Autorität und Hierarchie
9. Das hat den Hintergrund, das wenn der Fall eintritt, dass die spirituelle Führung von der Gemeinschaft oder dem Rat abgesetzt werden soll, etwas so doll im Argen liegt, das dieses Problem auch nur durch die Druiden lösbar ist. Ohne die geistige Führung ist die Gemeinschaft geköpft und wird Auseinanderfallen, da dann automatisch verdeckte geistige Strukturen diese Rolle übernehmen. Deshalb darf weder der Rat, noch die Ratsführung noch die restliche Gemeinschaft das Recht haben, den Druiden abzusetzen. Die Druiden selbst jedoch unbedingt, denn sie verstehen die geistigen Zusammenhänge einer solchen spirituellen Führung und würden Fehler in einer solchen Führung erkennen können.
Wenn die Geisteswissenschaft allgemein zugänglich ist, kann sich kein geheimer Teil ungesehen Abspalten.