Was ist Geistheilung? – Der verwundete Heiler und das Erwachen

Lesedauer 19 Minuten

Ich möchte kompakt darstellen was ich unter Geistheilung verstehe und welche Problematik sich im Verständnis ergibt, diese Art Daseinsform und Arbeit zu beschreiben.
Das folgende ist nur meine Sichtweise und soll sich eingliedern, in andere Erfahrungswelten von Geistheilung. Nur der Austausch darüber kann die Qualität unserer Arbeit verbessern und Maßstäbe setzen. Ich bin in keine irdische Heilerschule gegangen, sondern lerne durch Lebenserfahrung und ein Schulungsprogramm meiner höheren Anteile.

Erste Kriterien

Ein Geistheiler ist ein Mensch, der seine persönlichen Probleme bis zu einem Grad aufgeräumt hat, das er sich bewusst wurde sich als eine Inkarnation von höheren Anteilen abgespalten zu haben. Dazu in der Lage, ist an sich jeder Mensch, aber Heiler sind meist verwundete Seelen, die durch den Schmerz und das Anders sein, die Gründe fanden, mit dem Fragen nicht aufzuhören. Zugleich arbeiten die höheren Anteile, zu dem dieser Mensch gehört, bereits eine Reihe an Inkarnationen daran, heilen zu lernen. Geistheiler sind die Inkarnationen unserer Heiler von unseren Gruppenseelen.[1]Gruppenseele, Seelenfamiilie, Gottheit
Ich war als Bewusstseinsform ein Krieger der nicht weiter verletzen wollte, was noch in mir wirkt aber in meiner Seelenreise schon eine Weile zurück liegt. Wir alle haben eine Geschichte, eine Färbung und sind auf dem Weg des Aufstiegs. Keiner von uns kann alles Heilen, keiner von uns ist ohne Fehler, wir sind normale Menschen. Der beginn meiner Lehre in diesem Leben war mit 12 Jahren, verstanden habe ich das ansatzweise mit etwa 17 Jahren und nun bin ich in den 30ern und habe genug bewusstsein darüber, das zu beschreiben. Erst vor einigen Jahren begann ich den Widerstand dagegen aufzugeben und anzuerkennen, wie ich mich gemeint habe, als Geistwesen in einem Menschen auf dieser Erde. Ich brachte die Widersprüche meines Lebens in einen Klang, in dem der Dauerschmerz mit dem ich lebe, neben dem Kampflustigen, der Heilkunst, Gesprächsführung, dem Forscherdrang und Selbstbeherrschung ihren Einklang fanden.

Was ich von unserem Arbeitsbereich verstanden habe

Wenn ich mir Beiträge von anderen Heilern und Forschern anhöre, dann finde ich nur selten einen Widerspruch, ihrer neuen oder alten Ergebnisse über unser Bewusstsein, ihre Berichte von Erfahrungen und alten Büchern, sind Blickwinkel auf das Selbe. Ich puzzle manches etwas anders, finde andere Verbindungen. Ich habe meine Art, an die Dinge heran zu gehen. Es gibt kollektive Denkverbote, ich neige dazu, auszuprobieren ob ich sie übertreten kann. Manche dieser Barrieren brauchen Jahre ehe ich sie mit Freunden und meinen höheren Anteilen durchdringen kann. Soetwas zu berühren, wirkte sich zuletzt so aus, das ich würgend, hustend und lachend feststellte, dass da wirklich eine Barriere ist. Wenn ein Denkverbot so stark ist, vergesse ich meistens worum es dort ging und Kreise fortan darum, bis ich die Grenze überschreiten lerne.

Uns geht es darum, Widersprüche aufzulösen und zu einer Wirklichkeitsbeschreibung zu finden, welche fremde Betrachtungen einen Raum in uns gibt.

Ich lebe in einem “wir” mit meinen höheren Anteilen, die mich Lehren und bin darin gleichberechtigter Partner mit meinem Arbeitsbereich “irdische Wirklichkeit”. Ich unterliege in dieser Abteilung mit meinem Körper-Raumschiff ziemlich starken Verständnisproblemen, aber umgekehrt schätzen unsere höheren Anteile viel Dinge hier unten falsch ein. Zum Beispiel wie doll ein Körper weh tun kann und dass man ihn nicht zu sehr belasten darf, auch wenn es theoretisch geht. Daher habe ich es als sehr wichtig erkannt, öfter “nach oben” zu melden, was ich brauche und was mir hier unten zuviel ist.

Die höheren Anteile, sind in einem Bewusstsein größerer Dimensionalität, diese muss in der Komplexität reduziert werden um konkrete Anwendung zu finden und beschreibbar zu sein. Der Geistheiler koordiniert Aufgaben die oben gelöst werden können und steht als Anker und Messinstrument zur Verfügung, über den Fortgang, notwendiges Eingreifen und Ergebnis. Was hier auf Erden mit uns Menschen geschieht ist für höhere Anteile durchaus oft nicht nachvollziehbar und es ist ein permanenter Lernprozess auf allen Seiten. Wir sind als Geistheiler und generell als Menschen eine höchst wichtige Schnittstelle und unsere Ansicht und Wahrnehmung wird in aller Regel hoch geschätzt. Jedoch wird diese Empfindung, ebenso unerwartet dort oben verarbeitet, als wir das hier unten begreifen würden. In diesen Entscheidungen müssen wir den höheren Anteilen, also unserer Expeditionsleitung und unserem Team von geistigen Spezialisten vertrauen. Es muss akribisch der Realitätsgehalt geprüft werden, in jeder möglichen Weise. Es gibt zwar Gründe der Geheimhaltung und das zu sichtbare Beweisbarkeit vermieden wird, aber es wird dann eine Sammlung an Hinweisen geben, die für einen selbst und Nahestende erkennbar wird. Das Vertrauen kann entstehen indem Ausgiebig und immer wieder geprüft wird, ob es sich wirklich um die eigenen höheren Anteile handelt. Wenn mein Herz nicht im Gleichklang schwingt, weiß ich, dass etwas nicht in Ordnung ist.

“Selbst-Sicherheit” ist entstanden, da ich mein höheres Selbst in einem Zustand des erweiterten Bewusstseins zum Teil in der Ich-Perpektive erlebte.
Jeder andere Zugang zu anderen Bewusstseinformen kann nicht vertrauenswürdig sein, weil es eben etwas anderes ist, als die Gottheit aus deren Idee geboren, wir in dieser Welt wandeln. Ich meine damit nicht, dass die anderen Gottheiten böse sind, aber niemand kann uns so gut verstehen wie wir Selbst, unser höheres Selbst, des Selbst. Um unsere Idee zu verwirklichen, kann es nur Anleitung von uns Selbst geben, damit “unsere Sache, von Selbst läuft.”

Ich bekam Sicherheit durch eine andere Geistheilerin, die prüfte, ob ich wirklich zu der Gottheit gehöre, in welcher ich mich erkannte. Wenige Arbeitspartner sahen meine Gestalt als geistiges Wesen. Ich erkannte selbst zunehmend, welche Muster ich fraktal in diesem Leben vollziehe. Letztliche Sicherheit entstand, durch das Erleben auf LSD, in welchem ich meinen Ich-Fokus vollständig auf meine Gruppenseele verschieben konnte. ICH als riesigen Raum wahrzunehmen und wunderschöne und tief verletzte Bewusstseinsteile zu besuchen, war beeindruckend und erforderte zugleich alles von mir. Inzwischen ist mein Kommunikationskanal zu meinen höheren Anteile sehr klar geworden und mit dieser Basis arbeite ich mit fremden Bewusstseinsformen und anderen Gruppenseelen zusammen.

Perspektiven, Tätigkeit, Auswirkung

Wir betrachten durch unsere Perspektive das Spiel als komplexer und größer als es oft dargestellt oder sich vorgestellt wird. Für uns, steht der Mensch in Verbindung mit einer verlorenen Schattenebene, aus der heraus sich unser Lebensraum selbst organisiert hat, nachdem er abgeschnitten und sehr verletzt, sich neu organisieren musste. Die Ursache ist für uns ein Fehler im Weltenbaum der unser Universum betrifft.

Ich als Mensch habe mich von einer der als Gottheiten bekannten Geistwesen abgespalten, die ich Gruppenseele oder Seelenfamilie nenne. Diese Gottheit gehört nach einigen weiteren Oktaven, zu einer der 13 Urseelen die von der Quelle stammt. Das fühlt sich für mich an, wie eine Matruschkapuppe, in welchen ich formen von Kleidung trage, welche “das was Wahrnimmt” angezogen hat. Identifikationen, geformt durch das Spiel und meine/unsere Entscheidungen. Jede Entscheidung die wir trafen, verändert ein kleines Stück unsere äußere Form, die wir in unserer Geschichte durchlebten.

Diese Quelle, als das oberste unseres Universums, ist für mich ein Blatt am Weltenbaum, das an einem Zweig hängt, der zu einem Ast führt und dort irgendwo befindet sich die Ursache des Fehlers, der sich hier unten bei uns auswirkt.

Die Spiele des materiellen Universums wirken darin sehr klein, obwohl schon dieses vermutlich irre groß ist. Wie diese Dinge genau funktionieren wissen wir nicht. Wir haben auch nur ein Modell für uns gefunden, um ungefähr eine Ahnung davon zu geben, was wir meinen, so dass du es mit deinen Erfahrungen vergleichen kannst.

Irritation, Projektionsspiegel und Vertrauen

Die Arbeit als Geistheiler ist mühsam, denn was wir in uns an Kooperationsfähigkeit, Vertrauen, Komplexitätsverständnis und Reduktionsverständnis in irdisch begreifbare Formen und Erkenntniss erarbeitet haben, befindet sich nur in uns. Es besteht viel Raum zur Projektion, da wir den Bewusstseinsraum umfassen, für viele beliebige Muster ein Spiegel zu sein.

Menschen wie wir, wirken irritierend auf unsere Mitmenschen, da wir einen hohen Grad an Bewusstsein verkörpern und ausstrahlen. Jedoch handeln wir nach Gesetzen und so Vielschichtig und dynamisch durch Bewusstseinsfelder wandernd, das es nur verwirren kann, wenn man es mit dem Kopf verstehen möchte. Einzig das Herz kann das Vertrauen schaffen und halten, damit umzugehen. Nur dein Herz kennt eine Antwort darauf, ob einer von uns, das Deine Berühren darf. Wir heilen, weil wir als Menschen die Berufung angenommen haben, diese Rolle zu spielen. Es ergibt in meinem Lebensplan Sinn so zu handeln, unabhängig was ich dadurch ernte. Ich weiß natürlich, dass ich Samen setze, die ich ernten werde können, aber ich tue es nicht um des Ergebnisses willen. Ich diene nicht, um in der Welt etwas zu verbessern, ich diene wem ich möchte, weil WIR es Sinnhaft finden. Was wir Sinnhaft finden ist in seiner Komplexität nicht zu erfassen, sondern ich selbst lerne durch das tun und vertrauen auf mein Schicksal und meinen Lebensplan, Sinnebenen davon zu erkennen.

Die dynamik meines Bewusstseinsraumes, den ich zur Verfügung stelle, damit wir durch mich wirken können, ist auch für mich nicht überschaubar. Wir sind uns selbst ein Rätsel und wir lieben geistiges Puzzle und mehrdimensionales Schach. Wenn du meinst einen von uns verstehen zu wollen, dann verstehe zuerst dich selbst. 😉

“Man lebt das Leben vorwärts und versteht es rückwärts”

Was macht einen Geistheiler zum Geistheiler?

Kurz gesagt: Er selbst, durch sein Selbst.

Wir werden berufen von unseren höheren Anteilen. Ich weiß nicht ob man ablehnen kann, nachdem ich den Tod durchschaut hatte, stellte sich die Frage nicht mehr. Ich hätte nicht den beschwehrlichen Weg dieser Expedition auf mich genommen, wenn er nicht sinnhaft wäre. Die Liebe die ich durch und mit meinen höheren Anteilen erfahre, das überwältigende Vertrauen und die Gesamtschau über meine Bewusstseinsform, lassen keine Fragen offen, dass ich hier zu sein habe, in der Form in der ich bin. Die Zeiten die ich darüber niedergeschlagen bin, sind meistens ein buchstäbliches Niedergeschlagen worden sein, durch eine Dauer und eine Heftigkeit an Schmerz, die mich Hanldungsunsfähig macht und irgendwann kotzt mich das an, manchmal Buchstäblich und ich verliere die Geduld. Aber Leiden im Sinne des zuvor empfundenen Daseins, ist es nicht mehr. Ich bin Mensch, ich bin emotional, ich sage und tue Dummheiten und ich Zweifle und ich Strauchle. Aber wie ein zweites Netz, liegt dort eine Sicherheit über mein Selbst und meinen Weg, der unverrückbare Zuversicht ausstrahlt, der mich innerlich lächeln lässt, auch wenn ich beinahe schwindelnd vor Schmerz umfalle.

Echtes Selbstbewusstsein ist das Bewusstsein über das Wesenhafte des eigenen Selbst und die Übereinstimmung mit dem Höheren in uns, mit dem wir im gleichklang Musizieren.

Und doch bin ich ganz normal, nur ein Mensch, nur eine Rolle. Es bestand schon immer eine Art ehrfurcht vor uns Geistheilern, das war schon immer so mit magisch geschultem Bodenpersonal, aber so groß ist der Unterschied nicht. Ich bin nicht erleuchtet, ich habe zu lernen, ich verstehe die Welt auch oft nicht. Manchmal erzähle ich im nächsten Moment von Weisheiten die mir selbst neu sind.

All diese Fehler und Unzulänglichkeiten machen das Dasein aus und bestätigen geradezu die Berufung. Deshalb liegt der Zweifel dort, bis der Mut gefasst ist, festzustellen was man ist. Und die Erkenntnis, dass niemand mich zum Geistheiler berufen kann. Niemand besitzt die Autorität darüber, als nur ich selbst und meine höheren Anteile. Alles andere zeigt das Leben. Und das vertauen, dass ein fähigerer Heiler als ich, meine Fehler anspricht und natürlicherweise die Auswirkung meines Bewusstseinsraumes begrenzt. Aus der Erkenntnis heraus, würde ich jeden Geistheiler, den ich als vermeintlich erkenne, liebevoll Aufgaben zuweisen, die ihm Wachstum versprechen oder je nach Arroganz oder Verblendung, die Sache direkt und klar ansprechen. Vielleicht würde ich nach Rücksprache mit meinen höheren Anteilen auch nichts tun, wenn es so sein muss. Denn nur einen Teil verstanden zu haben genügt. Jeder hat seine Rolle, alles ist Sinnhaft, außer du zweifelst es an, dann bist du auf der Suche das Sinnhafte zu verwirklichen.

Geistheiler ist man durch das tun und die klare Verbindung in die Anderswelt. Es ist eine Sache die über viele Inkarnationen reift und dessen man sich bewusst wird. Und nach diesem Bewusst sein, musst du als Mensch zustimmen, wie du dein Leben führen willst. Vielleicht gehst du auch in eine irdische Schule, aber es ist nicht möglich in einem Leben genug zu lernen, um Geistheiler zu sein. Geistheiler sind imgrunde immer die höheren Anteile und ich als abgespaltenes Bewusstsein in einem Menschen erinnere mich daran und lerne die Zusammenarbeit.

Wofür ich bisher zuständig war und bin, sind kollektive Felder, Gruppenfelder und der Spiegel für meine Mitmenschen zu sein. Bisher bin ich gescheitert, Klienten zu haben, weil mich diese übergeordneten Aufgaben zu sehr binden. Ich würde lieber mit Menschen direkt arbeiten, dann ist es einfach zu sagen, was ich getan habe und was ich in meinem Bewusstseinfeld an Schmerzen und Energieformen wahrnehme.
Die Arbeit für “irgendwen der grade um Hilfe gerufen hat” ist schwieriger, geschieht in Träumen, trifft mich unvermittelt irgendwann am Tage oder woran ich vorbei komme. Ich lehre natürlich, einfach überall wo ich bin und meist bis zur Erschöpfung. Zwar mit Freude, aber es gibt einfach viel zu viel zu tun. Ich kann keine Party genießen, ohne mindestens den halben Abend feinstofflich zu Arbeiten oder eine Energieform körperlich zu Verarbeiten. Ich glaube ich bin einfach so, mir geht es nie schnell genug, also hab ich alle Hände voll zu tun.


Was ist das Aufwachen in einem Körper?
Was ist die Arbeit mit feinstofflichen und höheren Anteilen?

  • Wir erleben grob gesagt:
  • Einheit mit der Natur und großen Mutter
  • die Geborgenheit der Gemeinschaft
  • Eigensinn und Selbstbehauptung
  • die Unterordnung unter eine größere Ordnung (Kulte, Religion, Staat)
  • Selbstbestimmung und Erschaffung eigener Systeme und die Leitung Anderer
  • die Rückkehr zur Gemeinschaft und Gleichheit
  • und dann eine Öffnung in der Erkenntnis des ganzen Weges

Wenn wir unseren Raumanzug betreten und unser Raumschiff heranwächst, sind darin die Routinen angelegt, wie der Körper funktioniert. Alle Abteilungen arbeiten von allein, angeleitet von den Eltern und der Umgebung. Auf Probleme wird so reagiert, wie der Charakter einer Abteilung ist, die sich unbewusst durch den Benutzer prägen und wie die hinterlegten Konzepte aussehen, die in einem Feld und durch Beobachtung greifbar sind. Irgendwann erwacht der Fahrer in seinem Raumschiff, nachdem er sich alle Abteilungen angesehen hat und sich mit vielen Dingen des Raumschiffs identifiziert hat. Der Fahrer merkt, dass er eigentlich ein Kapitän ist, der eine riesiges Raumschifft leitet. Er lernt, dass er den Abteilungen vertrauen darf und liebt seinen Körper fortan.

Wir wachen in einem Menschen auf, einem heiligen Raumschiff, dessen Besatzung alles am laufen hält und dem wir als Kapitän vorstehen. Sobald wir aufgewacht sind, übernehmen wir zunehmend die Verantwortung über alle Abteilungen, lernen sie kennen, gehen überall hin, wo wir gebraucht werden. Wir lieben dieses Raumschiff und geben ihm regelmäßig unsere Aufmerksamkeit, Dankbarkeit und Liebe. Das versorgt jede Abteilung mit Energie und bringt den Organismus in höchstform. Je enger der Kapitän mit seinem Raumschiff zusammenarbeitet, desto sensibler und unmittelbarer reagiert unser Körper auf unsere Befehle.
Als Geistheiler kenne ich mein Raumschiff ziemlich gut und ich besuche auch fremde Raumschiffe. Wir suchen Erklärungsmuster für andere Abteilungen und nehmen manchmal Zeitweise Arbeit von dort mit zu uns. Wir lassen die Energie der Umgebung auf uns wirken und meine Besatzung findet Ausdrucksformen.

Die Reise als Mensch ist wie eine weite Expedition in ein fernes Land, mit einem beschwehrlichen und aufwändigen Weg. Wir als Anteil einer Gottheit, haben uns gut Vorbereitet und wenn wir hier auf der Erde im Raumanzug Mensch gelandet sind und ausreichend Bewusstsein erlangt haben, unserer Selbst bewusst zu sein, nehmen wir Kontakt zur Expeditionsleitung auf. Das dauert in aller Regel ein bis zwei Jahrzehnte der gezielten Schattenarbeit ehe damit zu rechnen ist. Unsere höheren Anteile der Seelenfamilie,[2]Gruppenseele, Seelenfamiilie, Gottheit aus welcher wir jeweils stammen, geben uns über Intuitionen und Gespräche, Informationen über den Status unserer Aufgabe. Fortan besteht zunehhmende Zusammenarbeit, die sich kaum beschreiben lässt. Es sind Empfindungen, Synchronizitäten, innere Gespräche und Gelegenheiten.

Mein Raumschiff auf dieser Erde, ist im Vergleich zu unserer Gruppeenseele nicht mehr als eine Zelle, in unserem Körper. Eine Schiff in einer Gemeinschaft von Milliarden Anteilen. Ich stehe im Verhältnis zum Flottenverband und unserer Gruppenseele, wie ein Rollenspieler mit seiner Rollenspielfigur.

Mein Gesamt-Ich im Jenseits steht zu meinem Tagesbewußtsein in demselben Verhältnis wie der Rollenspieler zu seiner Fantasieperson in der Rollenspielwelt. Das Gesamt-Ich ist nicht nur viel größer als mein Tagesbewußtsein es hat auch einen viel vollständigeren Überblick über die Welt, die verschiedenen existierenden Persönlichkeitsanteile, die nicht zu meinem Tagesbewußtsein gehören und es hat Zugang zu meinem Tagesbewußtsein. Klar hat mein Denken und Erleben Einfluß auf mein Gesamt-Ich. Aber mein Gesamt-Ich gezielt zu beeinflussen gelingt mir nur, wenn sich dieses Gesamt-Ich von mir beeinflussen lassen will und im Rahmen des Spielsettings, das mein Gesamt-Ich drüben verabredet hat, in dem es Verhandlungen mit anderen Gesamt-Ichs führte.

Unser Gesamt-Ich steht zu unserem Alltags-Ich in demselben Verhältnis wie ein Rollenspieler zu seiner Spielfigur von Kersti Nebelsiek

Dieses Bewusstsein ist für mich entscheidend. Denn wenn meine Rollenspielfigur eine fremde Gottheit anrufen würde oder irgendeinen Alien channelt, wäre es Hilflos ausgeliefert, wie ein Erwachsener ein Kind manipulieren kann. Als Geistheiler trete ich durch und mit meiner Gruppenseele in Kontakt zu anderen Rollenspielern und Rollenspielfiguren.

Als Geistheiler, bin ich in meinem Raumschiff aufgewacht. Ich habe Funkverbindung zum Flottenverband und Flottenführung. Mit den Informationen von diesen “höheren Anteilen” sehe ich mir mein Leben und mein Raumschiff an. Besuche nacheinander alle Abteilungen die ein Problem melden und sehe nach, ob ihre Muster, mit gewissen Dingen umzugehen noch korrekt sind. In aller Regel stelle ich fest, dass soweit alles gut und richtig ist und bemerke aber Kleinigkeiten die ich Anleite.

Im Konkreten beispiel bedeutet das zum Beispiel, dass ich mir bewusst werde, was der Infraschall der Windräder mit meinem Organismus anstellt. Ich rede mit den betroffenen Abteilungen darüber, wo die Ursache liegt, das ich diese Windräder nicht abstellen und mich auch nicht entfernrn kann. Das die Panikreaktion berechtigt ist, aber in diesem Fall, bei diesem Infraschallmuster von Windrädern, wir das ignorieren müssen und es ein versuch ist, alle Menschen generell zu verunsichern.
Im Ergebnis kann ich nicht alle Auswirkungen auf meinen Körper abstellen, aber die Angstreaktion schon. Und damit ist diese Sache in einem “Frieden”, mit dem Versprechen, dass wir als Gesamtbewusstsein daran arbeiten, dieses Problem ursächlich zu lösen.

Als Geistheiler habe ich mich auf den Weg gemacht, diese Körperroutinen und feinstofflichen Resonanzen und höherdimensionalen Konzepte zu lernen. Wenn mir ein Mensch begegnet, der ein Problem in seinen Mustern hat, kann ich mir bewusst machen wo das Problem liegt oder habe bereits ein Angebot im Katalog, an dem sich die individuelle Lösung kristallisieren kann. Trotz allen bekannten Mustern und Erkenntnissen ist jede Lösung individuell und ich bin nur dazu da, der suchenden Bewusstseinsform in einem Menschen oder dem Körperbewusstsein direkt, eine Inspiration zu geben, wie etwas auch betrachtet werden kann.
Ich lehre Werkzeuge des Bewusstseins und fast immer lerne ich selbst etwas dabei dazu, über die Vielfalt der Wirklichkeiten. Alles was mir begegnet, ist für mich ein Lernfeld, den Raum meines Bewusstseins zu vergrößern, und noch mehr Konzepte zu erlenen und zu vergleichen. Ich arbeite für mich selbst heraus, welche Konzepte aus welchen Gründen wohin führen und worin ich Fehler sehe. Dann wende ich sie auf meine Realität an und überprüfe ihre Wirkung in meinem Körper.

Bewusstsein in einem Körper

Ich empfinde mich als das Wahrnehmende und ich nehme meinen Menschen wahr und worin er eingebettet ist. Ich nehme die Gottheit wahr, von der ich komme und zum Teil die Wege die wir von der Quelle aus gingen.

Ich beschreibe meinen Bewusstseinsraum gelegentlich als ein “wir”, weil es Ich-Zustände sind die ich zunehmend beweglicher gestalte und in denen ich nicht gleichzeitig bin. Es kommen in meinen Bewusstseinsraum, die Seelenteile meiner Gruppenseele, die grade gebraucht werden. Mir erzählen die Schattenanteile ihre Geschichten, die ich wissen muss. Manche Anteile bleiben, andere nicht. Ich gehe in Bewusstseinsanteile als “das Wahrnehmende” hinein und fördere die komminikation zwischen uns allen. Es ist alles Teil eines großen ICH meiner Gruppenseele, die ich unter LSD bewusst so erleben kann. Im Alltag bin ich jedoch in der Regel in einem Wechsel aus diesem großen ICH.

Wenn ich nur von „ich“ spräche käme es mir vor, als würde ich mich mit fremden Federn schmücken. Es ist ein Gemeinschaftswerk, in dem ich ein Teammitglied bin und hier und jetzt, in meinem Leben, vertrete ich nach außen (möglichst Diplomatisch) unsere Sichtweise.

Ich bin ein bisschen wie unser Archivar, der aufschreibt und Zusammenfasst, was wir erkannt haben. Immer wenn ich einen Text fertig hab, kommt der nächste Gedankenkristall der mir angereicht wird, um ihn hier auf Erden zu beschreiben. Ich liebe diese Arbeit und sie erfordert all mein irdisches Wissen, Kreativität und Beharrlichkeit.

Andere Gottheiten besuchen wir seit neuestem manchmal in der Ich-Perspektive, wenn wir eingeladen werden. Es sind Freunde, Verwandte oder … neue Verbündete, mit welchen wir Friedensarbeit machen. Das ist auch eine Art von Wir.

Abgrenzung zum psychiatrischen Weltbild

Mir scheinen die psychiatrischen Diagnosen wie Ausreden und Verschleierung zu sein, nach tatsächlichen Ursachen zu suchen. All solche Menschen, von denen wir einige in unserem Leben kennen lernen durften, hatten eigentlich ein spirituelles Problem. Es ist nicht alles falsch, was sie forschen, aber die Psychiatrie betrachtet die Welt vom Standpunkt der Materie aus, obwohl es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die das Gegenteil nahelegen. Die Krankheitsfälle sind selbstverständlich ernst zu nehmen und mein Erfahrungshorizont reicht nicht tief genug, es zu beurteilen.

Für Bedenkenswert halte ich die Schattenwelt dieser Institutionen wie sie von Michael Kent in Psychopolitik beschrieben werden:

Sowie die Sichtweisen einer durchweg kranken normopathischen Gesellschaft wie sie der Psychiater Hans-Joachim Maaz vertritt:

Mit „Normopathie“ ist eine Anpassung einer Mehrheit von Menschen einer Gesellschaft an eine Fehlentwicklung, an pathogenes psychosoziales Verhalten gemeint, dessen Störung nicht mehr erkannt und akzeptiert wird, weil eine Mehrheit so denkt und handelt. Und was die Mehrheit vertritt, kann ja nicht falsch sein – so beruhigt jeder sein Gewissen durch Autosuggestion und lässt sich zur Anpassung manipulieren. Die große Fähigkeit des Menschen zur Anpassung wird praktisch pervertiert zur Anpassung an kranke gesellschaftliche Verhältnisse. Das wird unterstützt durch das psychosoziale Grundbedürfnis des Menschen, unbedingt „dazugehören“ zu wollen (zu einer Partnerschaft, Familie, Freundes-Gruppe, Verein, Partei, Religion, Nation usw.), um im zugehörigen sozialen Milieu auch entsprechend verstanden und bestätigt zu werden, auch Erfolg zu haben und auf keinen Fall abgelehnt, beschämt, ausgegrenzt und verfolgt zu werden. Eine Normopathie erklärt das pathologische Mitläufersyndrom, wenn eine Mehrheit begeistert in den Krieg zieht, sich als Herrenrasse wähnt, Völkervernichtung zustimmt, Andersdenkende verfolgt, Ideologie über die Realität stellt und im narzisstischen Größenwahn lebt.[3]Interview vom 15.08.2017 „Anpassung an kranke gesellschaftliche Verhältnisse“ Interview mit Hans-Joachim Maaz über das Phänomen der Normopathie auf … Continue reading

Hätte ich nicht die Erklärungsmodelle von Kersti gefunden, hätte ich mich längst für verrückt erklärt. Aber all die Proben waren nie von der Hand zu weisen. Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die darüber sprechen. Oft ist es nur eine Kleinigkeit die ein anderer Mensch braucht, um seinen Weg flüssiger fortzusetzen.

In der Frage ob wir verrückt sind, stehe ich mit Lernpartnern an dem Punkt das wir sagen: Unsere Psychose ist liebender, es gibt keinen Grund sie nicht auf die Probe zu stellen. Im Gegensatz zu den psychischen Störungen, erlebe ich nichts von dem, was ich als inneres Gespräch erfahre als Unfreiwillig. Alles verläuft sehr respektvoll.

Noch ein Vorteil von Wir zu sprechen, obwohl es irritieren kann, sehe ich darin, bescheiden zu bleiben. Denn ich bin nur vergleichbar einer Zelle in meinem Körper und habe eine Funktion in einem riesengroßen Organismus einer Gruppenseele. Ich vermute, wir wussten das als Gesellschaft, weshalb wir Einander in der Höflichkeitsform immer noch in der Mehrzahl ansprechen. Wenn wir nicht wissen, ob der Andere bewusst seine Gottheit oder irdische Familie vertritt, sprechen wir ihn mit “Sie” an.
Alle adeligen wurden in einer noch betonteren Mehrzahl angesprochen, da sie für ihr Territorium und Verantwortungsbereich im Bewusstsein ihrer Herkunft sprachen. Mit Herkunft ist meineswissens nicht die Familienlinie gemeint, sondern die göttliche Abstammungslinie. Nicht anders ist der ehemals hohe Respekt zu erklären, der durch das gemeine Volk dem Adel entgegengebracht wurde. Es ist immer wieder die Harmonie zu erkennen, die sich erschließen lässt, als ein Dorf und eine Stadt noch als Organismus funktionierte.


Wir brauchen Menschen in dieser Welt, die sich auf die geistigen Realitäten einlassen. Wir brauchen wieder fähige Magier und Geistheiler an allen Orten, welche den weltlichen Herrschern ihre Autorität und Manifestationskraft zur Verfügung stellen.

Gießen wir das ewige Fraktal in neue Formen.

 

Hier findest du eine umfassende Beschreibung: Heilung durch Energiearbeit oder Geistheilung

Quellen und Hinweise

Quellen und Hinweise
1, 2 Gruppenseele, Seelenfamiilie, Gottheit
3 Interview vom 15.08.2017 „Anpassung an kranke gesellschaftliche Verhältnisse“ Interview mit Hans-Joachim Maaz über das Phänomen der Normopathie auf https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/anpassung_an_kranke_gesellschaftliche_verhaeltnisse?nav_id=7095