Gemeinschaft: Bauen, Wärme, Strom, Technologie

Wir wollen auch Technologisch möglichst unabhängig bleiben, was nicht vollständig geht und auch nicht sein muss. Das heißt aber, wir suchen uns einfache und langlebige Technologien, die wir möglichst selbst warten, reparieren und programmieren können. Wir sind gegenwärtig übertechnisiert und wollen zu einem sinnvollen Gleichgewicht zwischen Natur und Technik finden.

Kernpunkte

  • Ökologisch
  • Geringe Kosten
  • Langlebig
  • Eigene Herstellung
  • Wartungsmöglichkeit

Wer jetzt behauptet die eierlegende Wollmilchsau gäbe es nicht, dem fehlt es an Optimismus und Phantasie 😉
Tatsächlich sind uns durch die neuen Werkstoffe und Erfindungen in Verbindung mit altem Wissen, Möglichkeiten Zugänglich die wir nun neu Zusammenwürfeln dürfen. Im Grundkonzept suchen wir nach Wegen möglichst wenig Geld auszugeben und vieles selbst zu machen.


Dieser Beitrag stellt den gegenwärtigen Stand der Ausarbeitung dar
Details im Bau habe ich weggelassen, weil sie für die Übersicht unwichtig sind


Bauen

Beginnen wir im Hausbau, das wichtigste ist ein warmes Obdach. Ob wir nun etwas Ausbauen oder neu Bauen spielt darin keine Rolle.

Vielfach ist die alte Bautechnik die beste geblieben: konrad-fischer-info.de
-> Energiesparen beim Bauen und Sanieren – Was macht Sinn? (2h)
Inspirierende Dokureihe: Die große Kunst, ein kleines Haus zu bauen

Holz, Stroh und Lehm

Mit den Werkstoffen Holz, Stroh und Lehm und etwas Glas lässt sich ein vollwertiges, warmes und gemütliches Haus bauen. Es ist Kostengünstig, alle Stoffe sind regional verfügbar, leicht zu verarbeiten und langlebig.
Die alten Strohballenhäuser sind etwa 100 Jahre alt und in gutem Zustand. Holz und Lehm hat sich über Jahrhunderte bewährt. Mit Holzfassade oder Kalkputz ist die Wand Wetterfest. Lehmwände reduzieren Elektrosmog, sind Luftreinigend und Feuchtigkeitsregulierend, also ideal zum Wohnen. Mit Alufolie oder Aluminiumfliegengitter ließe sich der Elektrosmog kostengünstig weiter reduzieren.
Die alte Fensterart mit jeweils einer Scheibe an der Außen und Innenwand und einem Fensterschacht ist gut für das Haus, völlig ausreichend Wärme isolierend und kann vom Schreiner gebaut werden. Hier entfällt ein großer Kostenfaktor.1)Zweifach oder dreifach Verglasung mit Vakuum oder Edelgasen sind recht teuer oder aus Kunststoff und weder zu reparieren noch selbst herstellbar. Zudem nicht schön, in ihrer Form wenig veränderbar und die Isolierung führt dazu, das umgekehrt auch Wärme draußen gehalten wird. Die Energieeinsparung rechtfertigt im Endergebnis den Herstellungs- und Kostenaufwand nicht wirklich. In den warmen Monaten kann der innere Flügel der doppelten Einfachverglasung ausgehangen werden um den Wärmeeintrag zu erhöhen. Siehe Konrad Fischer und hier
Mit Erde auf dem Dach, entfällt ein weiterer Kostenfaktor2)wegen Dachziegel, Dämmung oder des ungenutzten Dachstuhls und ergibt sich ein natürlicher Temperaturregulator durch die Wiese. Das Blumendach fügt sich natürlich in die Umgebung ein und sollte jemand Solarstrom nutzen, wird er durch das kühlere Dach mehr erzeugen.

Das Ganze ergibt ein günstiges, langlebiges, ökologisches Haus aus regionalen Baustoffen. Wir reden hier noch von mehreren 10.000 € Baukosten, soweit ich das bisher ermitteln konnte.

Je mehr wir selbst fertigen und je mehr wir eigene Handwerker haben, desto geringer sind die Aufwendungen. Wenn wir uns eine eigene Werkstatt einrichten, mit eigener Strohballenpresse, ein paar Baumaschinen, bleibt nur noch das Abgelagerte Holz, das Stroh vom Bauern der Region und den Lehm zu kaufen. Noch etwas Glas, Beton oder Schraubfundamente und einige Kleinigkeiten die nicht herstellbar sind, wie die Haustechnik und Rohre.

Klingt das nicht alles gut machbar? Könnte viel Spaß machen sein eigenes Haus zu bauen oder? Ich will das! Ein atmendes Haus aus Naturstoffen, das ich selber mitgebaut und geplant habe.
Mit Lehm arbeiten ist angenehmer als mit Mörtel und Beton. Und all das ist ziemlich leise, was auch mit Kindern geht. So ein Haus zu bauen klappt am besten in Gemeinschaft, ist also Ideal und es sollten mit entsprechender Planung über den Sommer mehrere Bezugsfertig werden können.
Wenn diese Häuser nicht so groß sind, sollte die Planung, Genehmigungen und die Umsetzung nicht schwierig werden. Und dann fügen sie sich leicht in die Umgebung ein und es lässt sich Individuell mit der Form experimentieren. Holz und Lehm bieten viel Spielraum.

Earthships – Erdschiffe

Eine weitere Variante sind sogenannte Earthships, sie werden in Hügel gebaut oder es wird Erde aufgeschüttet. Oft werden Stoffe Recycelt, wie Autoreifen und Glasflaschen für Wände. Das Regenwasser wird für die Klospülung und zum Waschen genutzt, die Kühle des Erdreichs für die Klimatisierung der Räume. Die in Reihe angelegten Räume haben Vorne einen Gang aus Glas, der bepflanzt Essen und Wärme liefert.

Nederlands: Earth ship in Zwolle (NL) von Erik Wannee (CC0 1.0 Gemeinfrei)

Fertighäuser

Eine kostengünstige und sehr schnelle Art ein Haus aufzustellen. Ab etwa 30.000€ soll das zu bekommen sein.

Ob diese geringe Finanzierung ausreichen kann, die Wolfgang Eggert ausgearbeitet hat muss geprüft werden. Ebenso brauchen wir Fachpersonal für die Kostenberechnung eines Strohballenhauses in Eigenbau.


Durch einen Luftbrunnen3)Luftkanäle in der Erde->Luftbrunnen, kann eine Klimatisierung weitgehend ohne Elektrik erreicht werden. Ergänzen lässt sich das bei Bedarf durch konventionelle Wärmetauscher.
Kleine Pflanzenkläranlagen reinigen das Abwasser von jeweils zwei Familien. Mit Komposttoiletten lassen sich diese noch kleiner Dimensionieren, weil die Feststoffe weitgehend wegfallen. Diese sind mit einer Ventilation geruchsärmer als Wassertoiletten, aber das ist Geschmacksache.

Der Keller unter dem Haus wird durch einen Erdkeller ersetzt, der durch eine natürliche Verdunstung und Erdkühle, Lagerraum für Nahrungsmittel bietet. Ein solcher kann Fertig aus Beton oder Kunststoff gekauft oder aus Ziegeln und Naturstein gemauert werden. Wahlweise unter der Erde, etwa einen Meter in der Erde oder in einem Hügel. Je nach Gegebenheiten.

Wärme

Biomeiler

Einer der zentralen Pfeiler des Wärmekonzepts sollen die Biomeiler sein. Das bedeutet wir erzeugen unser warmes Wasser kostengünstig durch die Kompostierung von gehäckseltem Geäst und Grünzeug. Diese von einem Franzosen entwickelte Art der Heizung ist noch nicht so bekannt geworden, aber hervorragend und im Optimalfall fast kostenlos zu haben. Im schlechtesten Fall muss das Schnittgut für etwa 1500€ pro Jahr eingekauft werden, was dennoch kostengünstiger bleibt, als andere Heizungsformen.
Im Selbstbau sind die Aufstellungskosten mit 3300€ angegeben, Schlüsselfertig 4800€4)https://www.biomeiler.at/FAQs.html#14

Das Wasser kommt im Biomeiler auf etwa 50-60°C was unserer normalen Temperatur für Warmwasser entspricht und für Fußbodenheizungen oder offene Heizungsrohre an der Decke, wie Konrad Fischer vorschlägt.5)Es gibt relativ günstige Fußbodenheizungen in Trockenbauweise, die wir imgrunde sogar selbst fertigen könnten, beziehungsweise mit der Firma konditionen Aushandeln ->www.wolf-bavaria.com

– Temperierung mittels Rohr oder Kleinkonvektor/Sockelleiste/Heizleiste/Fußleistenheizung

Es müsste ausgearbeitet werden, mit welchen Pflanzen ein synergetischer Effekt erzielt werden kann, der sich auch für die Biomeiler gut eignet. Chinaschilf und Silphie sowie Hanf wären gut geeignet. Letzteres ließe sich unter Berufung auf Kulturpflege womöglich in unbeeinflusster Weise anbauen. Ansonsten können wir von Nachbarn womöglich Geäst bekommen, das diese sonst entsorgen müssten.

Der übrige Biomeiler soll bestens als Dünger für den Garten geeignet sein. heißt es. Damit lässt sich zunehmend der Boden aufbauen, wenn wir viele Biomeiler haben.

Holzofen

Der gute alt Holzofen sollte nicht fehlen, er kann mit einem Anschluss an die Warmwasserleitung versehen sein, um einen Biomeiler bei einem Ausfall oder zu geringer Wärmeleistung kurzfristig zu ersetzen oder zu ergänzen. Der Legionellengefahr, kann somit auch mit höheren Temperaturen begegnet werden.6)http://www.bosy-online.de/Normgerechte_Trinkwasserinstallation.htm

Sonnenkollektoren

Wartungsarm und einfach sind natürlich Sonnenkollektoren, nur eben nicht gleichbleibend in der Leistung. Aber ebenfalls eine Ergänzung, besonders für unser Dorfbad eine gute Sache.
Oder als Variante: Biomeiler jeweils im Herbst anlegen, für die kalten Monate dimensionieren und im Sommer auf die Sonne zurückgreifen.


Somit ist die Wärme kostengünstig und selbstständig erzeugt, ohne auf Großversorger angewiesen zu sein.

Ergänzt wird das ganze durch eine Biogasproduktion. Die Dimensionierung müssen wir entscheiden. Durch die Wärme in einem Biomeiler kann Biogas erzeugt werden. Wir könnten das in jedem einzelnen Biomeiler tun oder in einem Zentralen größeren.
Mit diesem Gas können wir Kochen und es leitet über zum Thema Stromproduktion.

Strom

Da aktuell alles darauf hindeutet das unser Stromnetz ruiniert wird, sollten wir eine Insellösung anstreben, die völlig unabhängig funktioniert. 7)- Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende von Hans-Werner Sinn, ifo Institut
Artikel: Über Hintergründe der Veränderungen in der Stromerzeugung
SKKM-Übung „Helios“: Resilienz testen bei Strom-Mangellage
vom 13. bis 15. Mai 2019
Kraft­werks­s­till­le­gungs­an­zei­gen
Wann kommt der Blackout? – T.C.A. Greilich bei SteinZeit
Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung
Was passiert, wenn der Strom wirklich länger ausfällt (Doku)
Das muss nicht auf der Stelle sein, aber sollte das Ziel sein.8)Die Atomkraftwerke laufen aus, die Kohlekraftwerke sollen abgeschaltet werden, dadurch haben wir nichts mehr das die Netzstabilität gewährleistet. Große Stromspeicher gibt es nicht, Pumspeicherkraftwerke gibt es so gut wie keine und unsere Landesnachbarn klemmen im Zweifelsfall die Leitungen ab, ehe ihr eigenes Stromnetz wegen uns zusammenbricht.
Die großen Windkraftanlagen der Industrie rentieren sich ohne Subventionen nicht, die bald auslaufen sollen und die Strom-Produktion ist sehr unregelmäßig. Es deutet einiges darauf hin, das sie weit weniger Langlebig sind, als angegeben. Sie schaden zudem der Umwelt enorm durch den Infraschall (Vögeln, Insekten und vor allem den Bienen). Der Sonnenstrom ist ebenfalls unzuverlässig. Bleiben Gaskraftwerke und die Biomasse übrig, die niemals den Bedarf decken werden. Es braucht keine gesteigerte Fachkenntnis um zu sehen, das Stromausfälle auf uns zukommen werden. Der Bedarf wird wohl nicht sinken, mit so vielen Computern und Elektroautomobilen.
Von Fachmännern ist zu vernehmen, das Stromausfälle als immer Wahrscheinlicher betrachtet werden, je mehr „erneuerbare Energien“ hinzukommen. Das Stromnetz ist darauf angewiesen, das die Wechselspannung von 50 Hz Stabil gehalten wird, was Großkraftwerke braucht. Es gibt dazu Untersuchungen und Forschungen aber bisher keine Antworten. Die Problematik wird nur lediglich kaum in die Öffentlichkeit kommuniziert. Somit entfällt für uns, das Stromnetz als „Akku“ zu verwenden und einzuspeisen und bei Bedarf rauszuziehen mit dem Endziel auf 0 zu kommen. Je nach Entwicklung ist eine Kooperation mit der Region in Sachen Strom womöglich sinnvoll.

Für den Anfang können wir einen Stromanschluss kaufen. Als größerer Verbraucher können wir das unter günstigeren Konditionen kaufen. Wir erwerben dann bestimmte Mindestmengen an Strom als Gemeinschaft und verteilen das, bis wir unsere eigenen Anlagen aufgebaut haben.

Biogas

Mit Biomeilern können wir Biogas erzeugen, daraus lässt sich dann Strom generieren, womit wir eine gleichbleibende Stromerzeugung haben. Stromschwankungen und Spitzen puffern wir über Akkumulatoren. Je nach dem wie groß wir das machen, können wir auch Gas komprimieren9)Drehschieber-Kompressor und bei Bedarf dann in den Generator schicken und das alles elektronisch automatisieren. Darüber hinaus nutzen wir den Strom von Wind, Sonne und Wasser.

Biogas zu komprimieren würde für noch etwas Sinn machen, und zwar um damit Auto zu fahren. Genau wie es vom Erfinder gezeigt wird, der sein Gas in eine Flasche im Auto tankt und wegfährt. Dann wären wir sogar dort weitgehend Autark.
Zudem können wir, wenn wir das Biogas zentral erzeugen, dieses in Flaschen füllen und zum Kochen in den Haushalten verwenden. In der zentralen Gemeinschafts-Küche könnte eine Gasleitung liegen.

Recherchen und Überlegungen

  • Windkraft
    • Helix Windturbine Stromproduktion ab 10 km/h Wind
      Amortisierung in ca 2-3 Jahren, 4-7 kw/h pro Tag im Mittel sind zu erwarten (140-230kw/h im Monat), eine größere Anlage an einem günstig gelegenen Ort im Dorf erscheint mir Sinnvoll
    • vent-E-go410)http://ventego.de/produkt/ gegenwärtig ist die Webseite nicht erreichbar, Firma aus Chemnitz -> https://start-green.net/netzwerk/gruenes-startup/ventego-ag/ 4kw/h
  • Wasserkraft
    • Informationen zu Kleinkraftwerken: bosy-online.de/Mini-Wasserkraftwerke
    • Hamann-Turbine (Miniwasserkraftwerk mit hoher Ausbeute)11)Verfügbarkeit zum Gegenwärtigen Zeitpunkt noch Unklar
    • Krämer-Energietechnik, Turbine für Leitungswasser ab 2m Fallhöhe (0,2 Bar; 50l/sec)
  • Sonne
    • 1kWp kostet ca 1000€ und wir haben in Sachsen etwa 200h Sonne pro Jahr12)Herstellergarantien mit 20-25  Jahren, bei 200 Sonnenstunden auf 25 Jahre sind das 5000 Sonnenstunden, durch 1000, also 20 Cent pro kw/h
      Umfassende Informationen fand ich hier: https://www.oeko-energie.de/
  • Generatoren
    • Blockheizkraftwerke
      Funktionieren am besten mit Gas also gefiltertes Biogas und lässt sich mit dem Dorfbad oder dem Gemeinschaftshaus verbinden. Gewährleistet für die Grundlast den permanenten Strom.
    • Dieselgenerator
      Als Generator für Stromspitzen13)„Generator 80-200 KW: Katastrophenschutz, Krankenhäuser mustern regelmäßig top-gewartete Anlagen aus, die nur wenige Wartungsstunden drauf haben, zT. fertig montiert auf LKW-Anhänger“ ( siedlergemeinde.org/energie)
    • Stirlingmotor
      Ist womöglich in der Art des Brennstoffs weniger Wählerisch.
  • Stromspeicherung
    • Mirko Hannemann behauptet, er hätte leistungsfähige Feststoffakkus mitentwickelt und außerhalb von Autos ebenfalls verbaut. In einem Leistungstest fuhr er ein Elektroauto von München nach Berlin. Diesen würde ich ansprechen wollen, um zu sehen ob wir das nutzen können.14)ehemals Colibri Energy, er trat in einem Interview bei KenFM auf->KenFM im Gespräch mit: Mirko Hannemann (Batterie-Pionier)
    • Konventionelle Akkutechnologie
    • Brennstoffzellen15)Umsetzbarkeit muss geprüft werden
    • Überproduktion der Nacht zur Akkuladung von Geräten und Autos nutzen
  • Strom in Brennstoff umwandeln, muss zu gegebener Zeit geprüft werden: sunfire.de

 

 

Bei der Stromversorgung können wir partiell in unseren Häusern für die normalen Verbraucher ein 12V Gleichstromnetz nutzen. Die heutige LED Beleuchtung funktioniert so, viele Geräte laufen damit, weil Fahrzeuge damit ausgerüstet sind.
Die wenigen Verbraucher die größerer Leistung bedürfen können mit Netzabschaltung versehen werden.16)Netzabschaltung bedeutet es ist nur bei Bedarf Strom auf der elektrischen Leitung und somit erzeugt sich kein permanentes elektrisches Feld. Wenn der Sicherheitskasten außerhalb des Hauses steht, entsteht somit kaum mehr Elektrosmog für die Bewohner

Alles zusammen soll mit einer elektronischen Steuerung laufen, die einer von uns programmiert und betreut. Diese würde dann alle größeren Pumpen, Erzeuger, Füllstände und Systeme einschließen und aufeinander abstimmen. Damit uns Handlunsgbedarf angezeigt wird oder sich Verbraucher abschalten, wenn kurzfristig Strombedarf entsteht oder eben der Generator anspringt, wenn er gebraucht wird.

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung leisten wir über verschiedene Brunnen. Exzenterschnecken-Pumpen sind Langlebig, Kreiselpumpen bauen Druck auf. Einfache Filter reichen bei Brauchwasser aus. Trinkwasser wird extra gefiltert.
Die Kosten müssen noch berechnet und die Auflagen der Behörden herausgefunden werden.
Autarkie ohne eigene Wasserversorgung ist keine, mindestens für den Garten brauchen wir eigene Brunnen. Da wir wahrscheinlich einen Hof als Grundlage kaufen, wird dort aber erst mal Leitungswasser vorhanden sein.

Um den vielfältigen Problem der Gegenwart zu begegnen, wird Trinkwasser grundsätzlich gefiltert.

Kommunikation, Rechner

Funktechnik wird vermieden und wir schauen, das wir in einem funkarmen Gebiet unterkommen können. Wir bemühen uns um Technologie, die ohne biologische Schädigung auskommt. Wie die Visible Light Communication, die aber z.B. nicht draußen funktioniert.

In einen Technikraum können wir Computer stellen, gleich mit richtiger Abluft und E-Smogabschirmung. Wahrscheinlich betreiben wir einen eigenen Server.
Dort haben wir Internetzugang, können Lanpartys veranstalten, Kinoabende einlegen oder 3-D Grafiken basteln und Videos schneiden oder was auch immer wir mit der Technik spielen wollen.
Das Netzwerk lässt sich in jene Häuser erweitern, die das wollen. Vielleicht existieren auch noch weitere Lösungen, die noch komfortabler sind und eine Kommunikation zulassen, die wir mit dem Smartphone und Tablet gewohnt sind, ohne die Nachteile. Denn mit Laptop und Tablet in der Wiese sitzen, hat schon auch was für sich.

Die Frage ist, ob wir Handys noch so viel brauchen werden wie bisher. Imgrunde denken wir, das von Mensch zu Mensch zu reden, mehr Freude macht und wir deshalb soviel damit Kommunizieren, weil wir nicht die richtigen Menschen um uns haben. Wir ziehen uns zurück in unsere privaten Räume und überbrücken die Distanz mit Technik. Wenn wir uns aber im selben Raum versammelt haben, braucht es auch weniger Technik.
Wenn wir dann darüber hinaus lernen, wieder besser über unsere Gedanken miteinander zu Kommunizieren, braucht es die technische Krücke nicht mehr.

  • diagnose-funk.org technologische Lösungen den Funkverkehr zu vereinfachen, zu reduzieren und funkfreie Räume zu schaffen
  • Rostock-Essenzen Frequenz-Technologien für biologische Verträglichkeit von Nicola Wohlgemuth

So, geneigter Leser 🙂 Wenn dir noch etwas einfällt das hier Erwähnung finden sollte, so schreib mir doch bitte eine Email

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Quellen und Hinweise   [ + ]

1. Zweifach oder dreifach Verglasung mit Vakuum oder Edelgasen sind recht teuer oder aus Kunststoff und weder zu reparieren noch selbst herstellbar. Zudem nicht schön, in ihrer Form wenig veränderbar und die Isolierung führt dazu, das umgekehrt auch Wärme draußen gehalten wird. Die Energieeinsparung rechtfertigt im Endergebnis den Herstellungs- und Kostenaufwand nicht wirklich. In den warmen Monaten kann der innere Flügel der doppelten Einfachverglasung ausgehangen werden um den Wärmeeintrag zu erhöhen. Siehe Konrad Fischer und hier
2. wegen Dachziegel, Dämmung oder des ungenutzten Dachstuhls
3. Luftkanäle in der Erde->Luftbrunnen
4. https://www.biomeiler.at/FAQs.html#14
5. Es gibt relativ günstige Fußbodenheizungen in Trockenbauweise, die wir imgrunde sogar selbst fertigen könnten, beziehungsweise mit der Firma konditionen Aushandeln ->www.wolf-bavaria.com

– Temperierung mittels Rohr oder Kleinkonvektor/Sockelleiste/Heizleiste/Fußleistenheizung
6. http://www.bosy-online.de/Normgerechte_Trinkwasserinstallation.htm
7. - Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende von Hans-Werner Sinn, ifo Institut
Artikel: Über Hintergründe der Veränderungen in der Stromerzeugung
SKKM-Übung „Helios“: Resilienz testen bei Strom-Mangellage
vom 13. bis 15. Mai 2019
Kraft­werks­s­till­le­gungs­an­zei­gen
Wann kommt der Blackout? – T.C.A. Greilich bei SteinZeit
Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung
Was passiert, wenn der Strom wirklich länger ausfällt (Doku)
8. Die Atomkraftwerke laufen aus, die Kohlekraftwerke sollen abgeschaltet werden, dadurch haben wir nichts mehr das die Netzstabilität gewährleistet. Große Stromspeicher gibt es nicht, Pumspeicherkraftwerke gibt es so gut wie keine und unsere Landesnachbarn klemmen im Zweifelsfall die Leitungen ab, ehe ihr eigenes Stromnetz wegen uns zusammenbricht.
Die großen Windkraftanlagen der Industrie rentieren sich ohne Subventionen nicht, die bald auslaufen sollen und die Strom-Produktion ist sehr unregelmäßig. Es deutet einiges darauf hin, das sie weit weniger Langlebig sind, als angegeben. Sie schaden zudem der Umwelt enorm durch den Infraschall (Vögeln, Insekten und vor allem den Bienen). Der Sonnenstrom ist ebenfalls unzuverlässig. Bleiben Gaskraftwerke und die Biomasse übrig, die niemals den Bedarf decken werden. Es braucht keine gesteigerte Fachkenntnis um zu sehen, das Stromausfälle auf uns zukommen werden. Der Bedarf wird wohl nicht sinken, mit so vielen Computern und Elektroautomobilen.
Von Fachmännern ist zu vernehmen, das Stromausfälle als immer Wahrscheinlicher betrachtet werden, je mehr „erneuerbare Energien“ hinzukommen. Das Stromnetz ist darauf angewiesen, das die Wechselspannung von 50 Hz Stabil gehalten wird, was Großkraftwerke braucht. Es gibt dazu Untersuchungen und Forschungen aber bisher keine Antworten. Die Problematik wird nur lediglich kaum in die Öffentlichkeit kommuniziert. Somit entfällt für uns, das Stromnetz als „Akku“ zu verwenden und einzuspeisen und bei Bedarf rauszuziehen mit dem Endziel auf 0 zu kommen. Je nach Entwicklung ist eine Kooperation mit der Region in Sachen Strom womöglich sinnvoll.
9. Drehschieber-Kompressor
10. http://ventego.de/produkt/ gegenwärtig ist die Webseite nicht erreichbar, Firma aus Chemnitz -> https://start-green.net/netzwerk/gruenes-startup/ventego-ag/
11. Verfügbarkeit zum Gegenwärtigen Zeitpunkt noch Unklar
12. Herstellergarantien mit 20-25  Jahren, bei 200 Sonnenstunden auf 25 Jahre sind das 5000 Sonnenstunden, durch 1000, also 20 Cent pro kw/h
Umfassende Informationen fand ich hier: https://www.oeko-energie.de/
13. „Generator 80-200 KW: Katastrophenschutz, Krankenhäuser mustern regelmäßig top-gewartete Anlagen aus, die nur wenige Wartungsstunden drauf haben, zT. fertig montiert auf LKW-Anhänger“ ( siedlergemeinde.org/energie)
14. ehemals Colibri Energy, er trat in einem Interview bei KenFM auf->KenFM im Gespräch mit: Mirko Hannemann (Batterie-Pionier)
15. Umsetzbarkeit muss geprüft werden
16. Netzabschaltung bedeutet es ist nur bei Bedarf Strom auf der elektrischen Leitung und somit erzeugt sich kein permanentes elektrisches Feld. Wenn der Sicherheitskasten außerhalb des Hauses steht, entsteht somit kaum mehr Elektrosmog für die Bewohner